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Rangliste nach Inhaltsstoffen
„Beste“ heißt hier: höchster Score nach unserer offengelegten Formel. Das ist unsere Einordnung der Inhaltsstoffe, kein allgemeingültiges Urteil über Wirkung oder Qualität. So bewerten wir
Wir haben 34 Handcremes nach offener Methodik nach ihren Inhaltsstoffen bewertet. Den höchsten Score hat Neutrogena Norwegische Formel Handcreme konzentriert parfumfrei 50 ml (95 von 100).
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Von 34 Handcremes hat Neutrogena Norwegische Formel Handcreme konzentriert parfumfrei 50 ml den höchsten Score (95 von 100). Die Top 3 nach Score sind Neutrogena Norwegische Formel Handcreme konzentriert parfumfrei 50 ml (95), alverde NATURKOSMETIK Handcreme Intensiv Granatapfel & Karitébutter 75 ml (93) und alverde NATURKOSMETIK Handcreme Kamille & Sheabutter 75 ml (93).
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Teil-Ranglisten und „Ohne“-Listen, jede nach derselben Formel sortiert.
Sortiert wird nur nach Score. Bei gleichem Score steht das Produkt mit mehr geprüften Kriterien vorn, danach entscheidet der Name (alphabetisch). Der Finder oben grenzt die Liste ein.
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34SymbolfotoUnser Score ordnet nur die deklarierten Inhaltsstoffe ein, dazu Kunststoffpolymere, Rückrufe und Siegel. 15 von 34 Handcremes sind „unauffällig“ (Score ab 85, keine Stoffe der Stufe 2 und 3), 3 enthalten mindestens einen Stoff der Stufe 2, keines einen der Stufe 3.
SymbolbildSymbolbild ohne Marke. Originalfotos dürfen wir derzeit nicht zeigen.
Stufe 2 heißt: Eine Behörde oder ein Fachausschuss sieht ein Risiko, nennt keine sichere Höchstmenge, oder ein Beschränkungsverfahren läuft. 3 von 34 Handcremes enthalten einen solchen Stoff, Stufe 3 kommt in keinem vor.
Den höchsten Score (95) hat Neutrogena Norwegische Formel Handcreme konzentriert parfumfrei 50 ml. Die Tabelle zeigt alle 34 mit Angaben, Zahl der Inhaltsstoffe und Stoffen der Stufe 2 und 3.
Quelle: eigene Einordnung nach Formel 2.2, Zutatenliste laut Hersteller und Handel. So sortieren wir
Score 0 bis 100 nach offener Formel 2.2: Inhaltsstoffe (75 Prozent), Umwelt: Kunststoffpolymere (10 Prozent), Bio- oder Naturkosmetik-Siegel (5 Prozent) und Rückrufe und Behördenwarnungen (10 Prozent) (ein Siegel nur mit Beleg in der Datenbank des Siegelgebers). Je höher, desto weniger auffällige Stoffe. Kein Testurteil, keine Aussage zu Wirkung oder Verträglichkeit. So sortieren wir
Jeder Abschnitt mit Quellen und Datum der Quelle.
Wasser lässt die Hornschicht aufquellen. Bei häufigem Kontakt über längere Zeit kann sich die Hautstruktur verändern und die Barriere schwächer werden. Seifen, Reinigungs- und Desinfektionsmittel verstärken das, weil sie die Haut entfetten. So beschreibt es die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) in ihrer Information 212-017 zu beruflichen Hautmitteln (Ausgabe August 2026). Die Haut wird dann empfindlicher für Reizstoffe, Allergene und Keime.
Für den Arbeitsplatz gibt es feste Schwellen. Nach der Technischen Regel für Gefahrstoffe TRGS 401 liegt Feuchtarbeit vor, wenn jemand regelmäßig mehr als zwei Stunden pro Arbeitstag Hautkontakt mit Wasser oder wässrigen Flüssigkeiten hat oder sich mindestens 15 Mal pro Arbeitstag die Hände wäscht. Wer flüssigkeitsdichte Handschuhe trägt und sich dazu mehr als 5 Mal am Tag die Hände wäscht, fällt ebenfalls darunter. Alkoholische Händedesinfektionsmittel zählen laut DGUV zu den wässrigen Flüssigkeiten.
Desinfizieren ist trotzdem schonender als Waschen. Die DGUV schreibt, dass alkoholische Händedesinfektionsmittel die Hautbarriere nach Studien weniger reizen als Händewaschen. Sind die Hände nicht sichtbar schmutzig, ist Desinfizieren dem Waschen vorzuziehen. Waschen und direkt danach Desinfizieren sollte man möglichst vermeiden, weil die Kombination die Haut stark belastet.
Brennt das Desinfektionsmittel auf der Haut, ist das laut DGUV meist ein Zeichen für bereits vorgeschädigte Haut und nicht für eine Reizung durch das Mittel selbst. Genau dann ist regelmäßige Pflege wichtig.
Die DGUV trennt zwei Arten von Cremes. Hautschutzmittel kommen vor einer hautbelastenden Tätigkeit auf die saubere Haut und sollen vor allem vor Reizungen schützen. Hautpflegemittel kommen nach der Belastung auf die Haut und sollen der Hautbarriere bei der Erholung helfen, indem sie Feuchtigkeit, Fette und feuchtigkeitsbindende Stoffe zuführen. Eine normale Handcreme ist ein Pflegemittel.
Die Reihenfolge ist wichtig. Pflegecremes sollen laut DGUV nicht vor oder während hautbelastender Arbeiten benutzt werden, weil sie Stoffe wie Harnstoff enthalten können, die das Eindringen von Gefahrstoffen in die Haut erleichtern (Carrier-Effekt). Pflege gehört vor längere Pausen, nach der Arbeit und gern über Nacht. Wer eine Pflegecreme als Hautschutz benutzt, schützt seine Haut nach DGUV unzureichend.
Hautschutzmittel ersetzen keine Handschuhe. Gegen Lösemittel, Industriereiniger oder Öle und Fette ist ihre Schutzwirkung nicht belegt. Hautschutzmittel, deren Wirksamkeit nach dem Grundsatz GS-PS-14 geprüft wurde, tragen das DGUV-Testzeichen mit dem Zusatz „Wirksamkeit geprüft“.
Hautschutz-, Reinigungs- und Pflegemittel stellt bei der Arbeit der Arbeitgeber, festgehalten im Hand- und Hautschutzplan. Bei Feuchtarbeit von regelmäßig mehr als zwei Stunden pro Tag muss er eine arbeitsmedizinische Vorsorge anbieten, ab mehr als vier Stunden ist sie Pflicht. Beim Händewaschen liegt die Grenze für das Angebot bei 15 bis 24 Mal pro Arbeitstag, ab 25 Mal ist die Vorsorge Pflicht.
Hauterkrankungen im Beruf entstehen laut DGUV oft schleichend. Am Anfang stehen raue Haut, Juckreiz und Rötung. Werden die Veränderungen schlimmer, kommen Schwellungen, Bläschen, Krusten, Schuppen oder Einrisse dazu. Häufiges oder aggressives Händewaschen kann ein irritatives Kontaktekzem begünstigen.
Beruflich bedingte Hauterkrankungen gehören nach der DGUV zu den am häufigsten angezeigten Berufskrankheiten (BK 5101, schwere oder wiederholt rückfällige Hauterkrankungen). Die DGUV rät, sich schon bei den ersten Anzeichen an Vorgesetzte, den Betriebsarzt oder die Betriebsärztin zu wenden. Behandelt wird in der Hautarztpraxis. Mit Zustimmung der betroffenen Person kann dort das Hautarztverfahren der Unfallversicherung beginnen, das zum Beispiel Beratung am Arbeitsplatz oder Hautschutzseminare umfasst.
Vorgeschädigte Haut lässt Allergene leichter eindringen. Eine einmal erworbene Sensibilisierung bleibt laut DGUV in der Regel lebenslang bestehen. Deshalb lohnt der Blick auf die Zutatenliste gerade dann, wenn die Hände schon gereizt sind. Bei Hautausschlägen rät die Verbraucherzentrale, ärztlich klären zu lassen, welcher Inhaltsstoff die Reaktion auslöst, um ihn künftig zu meiden.
Eine Handcreme ist Pflege, keine Behandlung. Heilt ein Ekzem trotz Pflege nicht ab, gehört es in ärztliche Hände.
Urea (Harnstoff) und Glycerin binden Wasser in der obersten Hautschicht. Fette wie Pflanzenbutter oder Vaselin verringern die Verdunstung. Die europäische Neurodermitis-Leitlinie EuroGuiDerm (2022) beschreibt Pflegecremes als Kombination aus beidem. Als Beispiel nennt sie eine wasserhaltige Grundlage mit 5 Prozent Urea oder mit Glycerin, aufgetragen mindestens zweimal täglich.
Eine gesetzliche Höchstmenge für Urea in Kosmetik gibt es nicht. Die EU-Datenbank CosIng führt den Stoff ohne Eintrag in den Anhängen der Kosmetikverordnung. Unter den von uns erfassten Handcremes werben 3 ausdrücklich mit 5 Prozent Urea.
Urea kann auf gereizter oder entzündeter Haut brennen. Die Leitlinie hält Glycerin für offenbar besser verträglich als Urea mit Kochsalz. Bei rissigen, wunden Händen ist eine Creme ohne oder mit wenig Urea deshalb oft angenehmer.
Für die Arbeit gilt die Einschränkung der DGUV: Urea-Cremes gehören nach der Arbeit oder in die Pause, nicht vor oder während Tätigkeiten mit hautbelastenden Stoffen, weil Harnstoff deren Eindringen in die Haut erleichtern kann.
Eine Handcreme wird oft mehrmals am Tag aufgetragen, nach jedem Waschen oder Desinfizieren neu. Jeder Duftstoff darin landet also immer wieder auf der Haut, und häufig auf Haut, die schon gereizt ist. Die DGUV empfiehlt, vor allem bei vorgeschädigter Haut auf Duftstoffe zu verzichten. Wenn ein Produkt doch beduftet sein soll, sollten keine allergologisch auffälligen Duftstoffe enthalten sein.
Diese auffälligen Duftstoffe erkennst du in der Zutatenliste. In Cremes, die auf der Haut bleiben, müssen sie ab 0,001 Prozent einzeln genannt werden, etwa Linalool, Limonene oder Citronellol. Die Liste umfasst laut Verbraucherzentrale inzwischen mehr als 80 Duftstoffe. Neu in Verkehr gebrachte Produkte müssen seit August 2026 danach gekennzeichnet sein, ältere Ware darf bis zum 31.07.2028 verkauft werden.
Die EU begründet die Kennzeichnung damit, dass eine Kontaktallergie lebenslang bestehen bleibt. Wer sensibilisiert ist, reagiert schon auf deutlich geringere Mengen mit einem Ekzem (VO (EU) 2023/1545, Erwägungsgrund 2).
Auch Naturkosmetik ist oft beduftet, meist mit ätherischen Ölen. Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass natürliche Duftstoffe und Pflanzenextrakte ebenso Allergien auslösen können. Wer empfindlich ist, greift zu einer Creme ohne „Parfum“ und ohne einzeln genannte Duftstoffe.
Handcremes enthalten Wasser und brauchen deshalb Konservierungsstoffe. Einer davon ist Polyaminopropyl Biguanide, kurz PHMB. Die EU hat ihn mit der Verordnung (EU) Nr. 944/2013 als CMR-Stoff der Kategorie 2 eingestuft, also als Stoff mit Verdacht auf krebsauslösende, erbgutverändernde oder fortpflanzungsschädigende Wirkung. Seit 01.01.2015 gilt diese Einstufung.
Der SCCS hielt PHMB 2014 bei der damals erlaubten Höchstmenge von 0,3 Prozent nicht für sicher. 2017 kam er zu dem Ergebnis, dass 0,1 Prozent in allen kosmetischen Mitteln sicher sind, riet aber von sprühbaren Produkten ab. Die EU hat die Höchstkonzentration mit der Verordnung (EU) 2019/831 deshalb auf 0,1 Prozent gesenkt und Anwendungen ausgeschlossen, bei denen PHMB eingeatmet werden kann.
Laut SCCS wird PHMB in Handcremes selten eingesetzt. Wir stufen es wegen der CMR-Einstufung und der verschärften Grenze trotzdem vorsichtiger ein. Du erkennst es in der Zutatenliste an „Polyaminopropyl Biguanide“.
Für die Allergiegefahr sind andere Konservierer wichtiger. Die DGUV nennt Methylisothiazolinon (MI), Chlormethylisothiazolinon (CMI), Iodpropinylbutylcarbamat und Bronopol als häufige Allergene. MI und CMI sind in Cremes, die auf der Haut bleiben, nicht mehr erlaubt. Sensibilisierungen gegen Parabene und Phenoxyethanol treten laut DGUV wesentlich seltener auf.
Viele Handcremes enthalten Mineralöl oder Mineralwachs, etwa Paraffinum Liquidum, Paraffin oder Petrolatum (Vaselin). Sie legen einen Film auf die Haut und bremsen die Verdunstung. Das ist bei Händen, die oft mit Wasser in Kontakt kommen, ein erwünschter Effekt.
Das BfR erwartet bei hochraffinierten Mineralölen in Kosmetik nach derzeitigem Kenntnisstand keine gesundheitlichen Risiken bei Anwendung auf der Haut. Gesättigte Kohlenwasserstoffe (MOSH) werden kaum durch die Haut aufgenommen, die aromatischen Anteile (MOAH) sind durch die Aufreinigung reduziert (Stellungnahme 008/2018).
Die Verbraucherzentrale sieht das kritischer. In ihrer Liste kritisch bewerteter Kosmetikinhaltsstoffe führt sie Paraffinum Liquidum und Petrolatum mit dem Hinweis, Substanzen in Mineralöl stünden im Verdacht, Krebs zu erzeugen, und Ablagerungen in Lymphknoten, Leber und Milz seien möglich. Für Mineralöl auf der Haut stützt die Bewertung des BfR diese Sorge nicht. Wir folgen dem BfR und werten Mineralöl nicht als Abzug.
Wer aus Umweltgründen verzichten möchte, findet in zertifizierter Naturkosmetik laut Verbraucherzentrale keine Inhaltsstoffe auf Erdölbasis.
Rechtlich ist Mikroplastik nach der Verordnung (EU) 2023/2055 ein festes, wasserunlösliches synthetisches Polymer in Teilchen bis 5 Millimeter. Für Cremes, die auf der Haut bleiben, gilt das Verbot ab dem 17.10.2029. Duschgel und andere abzuspülende Produkte sind schon ab dem 17.10.2027 betroffen.
In Handcremes stecken Kunststoffe meist gelöst oder flüssig: als Gelbildner wie Carbomer oder Sodium Polyacrylate, als Silikonöl wie Dimethicone oder als Emulgator wie PEG/PPG-18/18 Dimethicone. Das ist rechtlich kein Mikroplastik. Die Verbraucherzentrale weist aber darauf hin, dass auch schwer abbaubare Kunststoffe, die nicht als feste Teilchen vorliegen, die Umwelt belasten. Wir zeigen synthetische Polymere deshalb als Umweltmerkmal an.
Ein Sonderfall sind Polymere aus Acrylamid, etwa Acrylates/Acrylamide Copolymer. Weil darin Reste des Ausgangsstoffs Acrylamid stecken können, begrenzt die Kosmetikverordnung deren Gehalt in Mitteln, die auf der Haut bleiben, auf 0,1 mg/kg (Anhang III Nr. 66). Wir stufen solche Stoffe deshalb vorsichtiger ein als andere Polymere.
Emulgatoren halten Öl und Wasser in der Creme zusammen. Ein Teil davon ist ethoxyliert. Du erkennst sie an Namen mit „PEG-“, „Ceteth-“, „Ceteareth-“ oder „Polysorbate“. In Handcremes finden sich zum Beispiel Ceteth-10, Polysorbate 85 oder PEG/PPG-18/18 Dimethicone.
Bei der Herstellung ethoxylierter Stoffe kann 1,4-Dioxan als Verunreinigung entstehen. Der SCCS hält Spuren unter 10 ppm im fertigen Produkt für sicher. Wie viel tatsächlich enthalten ist, steht nicht auf der Packung. Wir stufen ethoxylierte Stoffe deshalb einheitlich leicht vorsichtiger ein.
Zertifizierte Naturkosmetik mit Siegeln wie NATRUE oder COSMOS verzichtet laut Verbraucherzentrale auf PEG, Silikone und Inhaltsstoffe auf Erdölbasis. Duftstoff-Allergene schließen diese Siegel nicht aus.
Ausführliche Antworten mit Quellen.
Ein bestes Produkt für alle gibt es nicht; Wirkung, Verträglichkeit, Qualität und Preis bewerten wir nicht. Unser Score beantwortet nur eine Frage: Welche Stoffe stehen laut Zutatenliste drin, und wie ordnen öffentliche Quellen diese Stoffe ein?
Von 34 Handcremes hat Neutrogena Norwegische Formel Handcreme konzentriert parfumfrei 50 ml den höchsten Score (95 von 100). Die Top 3 nach Score sind Neutrogena Norwegische Formel Handcreme konzentriert parfumfrei 50 ml (95), alverde NATURKOSMETIK Handcreme Intensiv Granatapfel & Karitébutter 75 ml (93) und alverde NATURKOSMETIK Handcreme Kamille & Sheabutter 75 ml (93).
Quelle: eigene Einordnung nach Formel 2.2
Sortiert wird nur nach Score. Bei gleichem Score steht das Produkt mit mehr geprüften Kriterien vorn, danach entscheidet der Name (alphabetisch). Grundlage ist die Zutatenliste des Herstellers mit Quelle. Eine Vorauswahl von Hand oder einen Vorrang für einzelne Stoffe gibt es nicht.
Die Top 3 sind die ersten drei der Rangliste. Affiliate-Provisionen haben auf Reihenfolge und Top 3 keinen Einfluss, und kein Hersteller kann eine Platzierung kaufen.
Quelle: Methodik, So sortieren wir
Die DGUV empfiehlt Pflegemittel vor längeren Pausen und nach der Arbeit, eine zusätzliche Anwendung über Nacht kann die Regeneration unterstützen. Die Neurodermitis-Leitlinie EuroGuiDerm nennt für trockene, ekzemanfällige Haut mindestens zweimal täglich.
Nein. Laut DGUV reizen alkoholische Händedesinfektionsmittel die Hautbarriere nach Studien weniger als Händewaschen. Bei nicht sichtbar verschmutzten Händen ist Desinfizieren deshalb vorzuziehen. Waschen und direkt danach Desinfizieren sollte möglichst vermieden werden.
Urea bindet Wasser in der Haut. Die Leitlinie EuroGuiDerm nennt als Beispiel eine Pflege mit 5 Prozent Urea oder mit Glycerin. Auf gereizter Haut kann Urea brennen, Glycerin gilt als offenbar besser verträglich. Bei der Arbeit sollen Urea-Cremes laut DGUV erst nach hautbelastenden Tätigkeiten aufgetragen werden.
Nach DGUV nicht. Pflegecremes sind für die Zeit nach der Belastung gedacht. Vor der Arbeit gehören geeignete Hautschutzmittel oder Handschuhe auf die Hände. Hautschutzmittel mit geprüfter Wirkung tragen das DGUV-Testzeichen „Wirksamkeit geprüft“.
PHMB (Polyaminopropyl Biguanide) ist ein Konservierungsstoff. Er ist als CMR-Stoff der Kategorie 2 eingestuft. Seit der Verordnung (EU) 2019/831 ist er nur noch bis 0,1 Prozent erlaubt und nicht in Produkten, die eingeatmet werden können. Der SCCS hält 0,1 Prozent für sicher.
Laut DGUV weist das Brennen meist auf bereits vorgeschädigte Haut hin und nicht auf eine Reizung durch das Mittel selbst. Regelmäßige Pflege und ein Verzicht auf Waschen direkt vor dem Desinfizieren schonen die Haut.
Meist nicht im rechtlichen Sinn. Kunststoffe stecken in Handcremes vor allem gelöst oder flüssig, etwa als Carbomer oder Dimethicone. Das EU-Verbot fester Polymerteilchen gilt für Cremes ab dem 17.10.2029 (VO (EU) 2023/2055).
Als bedenklich (Stufe 2) führen wir Stoffe, bei denen eine Behörde oder ein Fachausschuss ein Risiko sieht und keine sichere Höchstmenge nennt oder ein Beschränkungsverfahren läuft; ein Warnhinweis oder eine Höchstmenge allein ergibt Stufe 1; jede Einstufung steht mit Quelle im Stoff-Lexikon. Stufe 3 (Schadstoff im engeren Sinn) kommt in keinem der 34 Produkte vor.
In dieser Rangliste: Acrylat/Acrylamid-Copolymer in 1, Polyaminopropylbiguanid in 1 und Propylparaben in 1 von 34 Produkten. Ohne einen Stoff der Stufe 2 oder 3 kommen 31 aus. Die Stufe beschreibt den Stoff, nicht die Menge im Produkt.
Quelle: Stoff-Lexikon
Der Score ordnet die deklarierten Angaben nach unserer offenen Methodik ein. Gewichtet werden Inhaltsstoffe (75 Prozent), Umwelt: Kunststoffpolymere (10 Prozent), Bio- oder Naturkosmetik-Siegel (5 Prozent) und Rückrufe und Behördenwarnungen (10 Prozent); ein Siegel zählt nur mit Beleg in der Datenbank des Siegelgebers. Je höher der Score, desto weniger auffällige Stoffe.
Der Score ist kein Testurteil und keine Sicherheitsbewertung. In dieser Rangliste reichen die Scores von 59 bis 95, der Median liegt bei 81. Maßgeblich ist immer die Angabe auf der Verpackung.
Einen festen Rhythmus versprechen wir nicht. Wann wir die Daten zuletzt geprüft haben, steht unten auf jeder Seite. Ändert ein Hersteller seine Rezeptur und erfahren wir davon, kann sich die Einordnung nach derselben Formel ändern.
Fällt dir eine Abweichung zwischen Packung und unserer Angabe auf, melde sie uns gern; einen Anspruch auf Prüfung oder Antwort gibt es nicht. Hersteller können Belege schicken und eine kurze, sachliche Stellungnahme einreichen. Maßgeblich ist immer die Angabe auf der Verpackung.
Zutatenliste je Produkt laut Hersteller und Handel, jede Stoffeinstufung mit Quelle im Stoff-Lexikon.
Hersteller ändern Rezepturen. Unsere Angaben stammen aus der hinterlegten Zutatenliste; maßgeblich ist, was auf deiner Packung steht. Abweichung gefunden? Melde sie uns.
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Steht „Anzeige · Erfahrungsbericht“ an einem Produkt, hat der Hersteller das Produkt gestellt oder eine Aufwandspauschale gezahlt. Erfahrungsberichte zählen weder in Score noch Reihenfolge.
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