1Symbolfotolavera NATURKOSMETIK
lavera Kids Zahncreme fluoridfrei 0-6 Jahre 75 ml
ohne Fluorid · für Kinder · 17 Inhaltsstoffe
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Rangliste nach Inhaltsstoffen
„Beste“ heißt hier: höchster Score nach unserer offengelegten Formel. Das ist unsere Einordnung der Inhaltsstoffe, kein allgemeingültiges Urteil über Wirkung oder Qualität. So bewerten wir
Wir haben 49 Zahnpasten nach offener Methodik nach ihren Inhaltsstoffen bewertet. Den höchsten Score teilen sich 3 Produkte, in der Liste zuerst lavera Kids Zahncreme fluoridfrei 0-6 Jahre 75 ml (93 von 100).
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Von 49 Zahnpasten haben drei den höchsten Score (93 von 100). Die Top 3 nach Score sind lavera Kids Zahncreme fluoridfrei 0-6 Jahre 75 ml, lavera Zahncreme Complete Care fluoridfrei 75 ml und Weleda Kinder-Zahngel fluoridfrei 50 ml (je 93). Die Zahnpasta mit Fluorid mit dem höchsten Score ist Dentinox Baby Zahnpasta Mundflora+ mit Fingerzahnbürste 0 bis 2 Jahre 30 ml (88).
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ohne Fluorid · für Kinder · 17 Inhaltsstoffe
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ohne Fluorid · 18 Inhaltsstoffe
3Symbolfotoohne Fluorid · für Kinder · 9 Inhaltsstoffe
Zahnpasta mit und ohne Fluorid, mit und ohne Hydroxylapatit steht bei uns rein nach Score in Rangliste und Top 3. Fluoridverbindungen stufen wir mit Stufe 1 ein; das bildet die Kennzeichnungspflicht und die Höchstmenge der Kosmetikverordnung ab und ist kein Urteil gegen Fluorid. Fachgesellschaften empfehlen zur Kariesvorbeugung Zahnpasta mit Fluorid, für Kinder in altersgerechter Menge. Ob ein Produkt Fluorid enthält, steht beim Produkt; der Score bewertet Inhaltsstoffe, nicht die Wirkung gegen Karies. Quellen: BfR-FAQ: Fluorid, ein wichtiger Baustoff für die Zähne; Bundeszahnärztekammer: Fluoridierungsmaßnahmen zur Prophylaxe von Zahnkaries (Juni 2024).
Teil-Ranglisten und „Ohne“-Listen, jede nach derselben Formel sortiert.
Sortiert wird nur nach Score. Bei gleichem Score steht das Produkt mit mehr geprüften Kriterien vorn, danach entscheidet der Name (alphabetisch). Der Finder oben grenzt die Liste ein.
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18SymbolfotoKAREX
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25SymbolfotoApaCare
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33SymbolfotoSensodyne
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48SymbolfotoOral-B
49SymbolfotoUnser Score ordnet nur die deklarierten Inhaltsstoffe ein, dazu Kunststoffpolymere, Rückrufe und Siegel. 14 von 49 Zahnpasten sind „unauffällig“ (Score ab 85, keine Stoffe der Stufe 2 und 3), 7 enthalten mindestens einen Stoff der Stufe 2, keines einen der Stufe 3.
SymbolbildSymbolbild ohne Marke. Originalfotos dürfen wir derzeit nicht zeigen.
Sachliche Hinweise zu einzelnen Stoffen, jeweils mit Quelle.
Fluorid ist der Wirkstoff, den Bundeszahnärztekammer und BfR zur Kariesvorbeugung empfehlen. Wir bewerten fluoridhaltige Zahnpasta deshalb nicht schlechter.
In sehr hohen Mengen ist Fluorid toxisch: Eine akut sehr hohe Aufnahme kann laut BfR Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall auslösen, die kleinste Dosis mit Magen-Darm-Beschwerden liegt bei 0,4 bis 5 mg je Kilogramm Körpergewicht. Bei Kindern bis etwa acht Jahren kann zu viel Fluorid weiße Flecken im Zahnschmelz verursachen (Fluorose). Deshalb gelten Höchstgehalte und die Mengenangaben für Kinder: reiskorngroß bis zwei Jahre, erbsengroß bis sechs Jahre.
Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch empfehlen BfR und Bundeszahnärztekammer nach aktuellem Stand fluoridhaltige Zahnpasta; in angemessener Dosierung trägt Fluorid laut BfR dazu bei, das Kariesrisiko zu senken. Manche Quellen sehen Fluorid kritischer: Eine Übersichtsarbeit des US National Toxicology Program (2024) bringt hohe Fluoridmengen im Trinkwasser, über 1,5 mg je Liter, mit einem niedrigeren IQ bei Kindern in Verbindung; Zahnpasta hat sie nicht gesondert bewertet.
Quellen: BfR-FAQ: Fluorid, ein wichtiger Baustoff für die Zähne (17.03.2026); Bundeszahnärztekammer: Fluoridierungsmaßnahmen zur Prophylaxe von Zahnkaries (Stellungnahme, Juni 2024) (01.06.2024); NTP Monograph on Fluoride Exposure and Neurodevelopment and Cognition (US National Toxicology Program) (21.08.2024)
Hydroxylapatit ist ein Calciumphosphat wie im natürlichen Zahnschmelz. In einer randomisierten Studie mit 189 Erwachsenen schützte eine fluoridfreie Hydroxylapatit-Zahnpasta über 18 Monate ähnlich gut vor neuer Karies wie eine Zahnpasta mit 1.450 ppm Fluorid (Paszynska u. a., Frontiers in Public Health 2023). Die Studie wurde vom Hersteller Dr. Kurt Wolff GmbH & Co. KG (KAREX) und den beteiligten Universitäten finanziert, drei Autoren sind dort angestellt, und die Testzahnpasta war mit KAREX-Produkten vergleichbar. Die Verbraucherzentrale hält die von Herstellern angeführten Studien für nicht aussagekräftig und bezeichnet die langfristigen Folgen als nicht erforscht. Die Studienlage zu Hydroxylapatit ist dünner als zu Fluorid, unabhängige Langzeitstudien fehlen.
Zur Kariesvorbeugung empfehlen BfR und Bundeszahnärztekammer fluoridhaltige Zahnpasta. Ob eine Zahnpasta mit Hydroxylapatit zusätzlich Fluorid enthält, steht bei jedem Produkt. Wir bewerten Inhaltsstoffe, nicht die Wirkung gegen Karies.
Quellen: Paszynska u. a.: Caries-preventing effect of a hydroxyapatite-toothpaste in adults: a 18-month double-blinded randomized clinical trial, Frontiers in Public Health 11 (2023) (18.07.2023); Verbraucherzentrale: Repariert Zahnpasta mit Hydroxylapatit den Zahnschmelz? (Stand 17.04.2025); BfR-FAQ: Fluorid, ein wichtiger Baustoff für die Zähne (17.03.2026); Bundeszahnärztekammer: Fluoridierungsmaßnahmen zur Prophylaxe von Zahnkaries (Stellungnahme, Juni 2024) (01.06.2024)
Stufe 2 heißt: Eine Behörde oder ein Fachausschuss sieht ein Risiko, nennt keine sichere Höchstmenge, oder ein Beschränkungsverfahren läuft. 7 von 49 Zahnpasten enthalten einen solchen Stoff, Stufe 3 kommt in keinem vor.
Den höchsten Score (93) erreichen lavera Kids Zahncreme fluoridfrei 0-6 Jahre 75 ml, lavera Zahncreme Complete Care fluoridfrei 75 ml, Weleda Kinder-Zahngel fluoridfrei 50 ml. Die Zahnpasta mit Fluorid mit dem höchsten Score ist Dentinox Baby Zahnpasta Mundflora+ mit Fingerzahnbürste 0 bis 2 Jahre 30 ml mit 88. Die Tabelle zeigt alle 49 mit Angaben, Zahl der Inhaltsstoffe und Stoffen der Stufe 2 und 3.
Quelle: eigene Einordnung nach Formel 2.2, Zutatenliste laut Hersteller und Handel. So sortieren wir
Score 0 bis 100 nach offener Formel 2.2: Inhaltsstoffe (75 Prozent), Umwelt: Kunststoffpolymere (10 Prozent), Bio- oder Naturkosmetik-Siegel (5 Prozent) und Rückrufe und Behördenwarnungen (10 Prozent) (ein Siegel nur mit Beleg in der Datenbank des Siegelgebers). Je höher, desto weniger auffällige Stoffe. Kein Testurteil, keine Aussage zu Wirkung oder Verträglichkeit. So sortieren wir
Jeder Abschnitt mit Quellen und Datum der Quelle.
Der Fluoridgehalt wird meist in ppm angegeben, also in Teilen pro Million. 1000 ppm entsprechen 0,1 Prozent Fluorid, 1450 ppm 0,145 Prozent. Nach Anhang III der Kosmetikverordnung darf Zahnpasta höchstens 0,15 Prozent Fluor enthalten, also 1500 ppm. Das gilt auch, wenn mehrere Fluorverbindungen gemischt sind: Zusammen dürfen sie diese Grenze nicht überschreiten.
Fluorid steckt in Zahnpasta in verschiedenen Verbindungen. Laut BfR sind es überwiegend Natriumfluorid und Natriummonofluorphosphat, in der Zutatenliste als Sodium Fluoride und Sodium Monofluorophosphate. Daneben gibt es zum Beispiel Zinnfluorid (Stannous Fluoride) und Aminfluorid (Olaflur). Für jede zugelassene Fluorverbindung schreibt die Verordnung eine Angabe wie „Enthält Natriumfluorid“ vor.
Enthält eine Zahnpasta 0,1 bis 0,15 Prozent Fluor, muss sie außerdem einen Kinderhinweis tragen, sofern sie nicht als nur für Erwachsene gekennzeichnet ist: „Für Kinder bis 6 Jahre: Nur erbsengroße Menge Zahnpasta benutzen. Zur Vermeidung übermäßigen Verschluckens Zähneputzen nur unter Aufsicht. Bei zusätzlicher Aufnahme von Fluorid den Zahnarzt oder Arzt befragen.“ Der Hinweis steht also auf fast jeder üblichen Erwachsenenzahnpasta.
Die übrigen Zutaten stehen nach der Kosmetikverordnung in absteigender Reihenfolge ihres Gewichtsanteils, Geschmacksstoffe als Sammelangabe „Aroma“. Putzkörper erkennst du an Namen wie Hydrated Silica, das in der EU-Datenbank CosIng unter anderem als abrasiver Stoff geführt wird.
Die Bundeszahnärztekammer bezeichnet die Fluoridanwendung neben der mechanischen Entfernung von Zahnbelag als wichtigste Maßnahme zur Kariesvorbeugung. Sie empfiehlt ab etwa sechs Jahren, wenn die bleibenden Zähne kommen, zweimal täglich eine Junior- oder Erwachsenenzahnpasta mit 0,15 Prozent Fluorid, also 1450 ppm. Das BfR empfiehlt zur Kariesvorbeugung vor allem fluoridhaltige Zahnpflegemittel, weil Fluorid direkt an der Zahnoberfläche wirkt.
Eine Cochrane-Übersicht mit 96 Studien kommt zu dem Ergebnis, dass Zahnpasta mit Fluorid Karies wirksamer vorbeugt als Zahnpasta ohne Fluorid. Auch bei Erwachsenen verringerte Zahnpasta mit 1000 bis 1100 ppm den Kariesbefall im Vergleich zu fluoridfreier Zahnpasta. Bei Kindern und Jugendlichen schnitt 1450 bis 1500 ppm etwas besser ab als 1000 bis 1250 ppm.
Diskutiert wird, ob sehr hohe Fluoridmengen die geistige Entwicklung von Kindern beeinflussen können. Die Daten dazu stammen laut BfR vor allem aus Regionen, in denen das Trinkwasser mehr als 1,5 mg Fluorid je Liter enthält. Die EFSA sieht nach Darstellung des BfR für Trinkwasser unter diesem Wert keinen belegten Zusammenhang. In Deutschland liegt der Fluoridgehalt im Trinkwasser laut BfR im Mittel bei 0,1 mg je Liter, Trinkwasser wird nicht fluoridiert.
Fluoridfreie Zahnpasta ist damit die Ausnahme. Wenn du sie aus persönlichen Gründen verwenden möchtest, sprich mit deiner Zahnarztpraxis darüber, wie du Karies auf anderem Weg vorbeugst. Für Kinder gelten eigene Empfehlungen zu Menge und Fluoridgehalt, die du im Ratgeber zur Kinderzahnpasta findest.
Im Score stufen wir Fluoridverbindungen mit Stufe 1 ein. Das bildet die Kennzeichnungspflicht und die Höchstmenge der Kosmetikverordnung ab, keine Bewertung der Wirkung und kein Urteil gegen Fluorid; der Abzug dafür ist klein. In unseren Duellen treten deshalb nur Zahnpasten mit Fluorid gegeneinander an oder nur Zahnpasten ohne Fluorid.
Titandioxid ist ein Weißpigment. In Zahnpasta sorgt es für die weiße Farbe, in der Zutatenliste steht es als CI 77891 oder Titanium Dioxide. Als Farbstoff ist es in kosmetischen Mitteln nach Anhang IV Nr. 143 der Kosmetikverordnung zugelassen.
Als Lebensmittelzusatzstoff E 171 ist Titandioxid seit 2022 in der EU nicht mehr erlaubt. Grundlage war ein Gutachten der EFSA von 2021: Bedenken wegen einer möglichen Genotoxizität, also einer Schädigung des Erbguts, ließen sich nicht ausschließen, und eine sichere tägliche Aufnahmemenge konnte die EFSA nicht festlegen. Lebensmittel nach altem Recht durften noch bis zum 07.08.2022 in Verkehr gebracht werden.
Für Kosmetik hat der SCCS 2024 nachgezogen. Er kommt zu dem Schluss, dass die vorliegenden Daten nicht reichen, um ein genotoxisches Potenzial bei fast allen in Mundpflegeprodukten verwendeten Titandioxid-Sorten auszuschließen. Sichere Höchstwerte für Produkte, bei denen Titandioxid in den Mund gelangt, konnte er deshalb nicht empfehlen. Der SCCS betont zugleich, dass Kosmetik nicht zum Verschlucken gedacht ist und die verschluckten Mengen weit unter denen aus Lebensmitteln liegen.
Für den Mund sieht der SCCS weiteren Forschungsbedarf, weil Zahnpasta täglich und oft mehrmals am Tag verwendet wird. Wer Titandioxid meiden möchte, findet es in der Zutatenliste unter CI 77891 oder Titanium Dioxide.
Natriumlaurylsulfat, in der Zutatenliste Sodium Lauryl Sulfate und oft SLS abgekürzt, ist ein Tensid. Es reinigt und lässt die Zahnpasta schäumen. Die EU-Datenbank CosIng führt den Stoff ohne Beschränkung in den Anhängen der Kosmetikverordnung.
Diskutiert wird SLS vor allem bei Menschen, die immer wieder Aphthen bekommen, also kleine schmerzhafte Geschwüre an der Mundschleimhaut. Eine systematische Übersicht von 2019 hat vier kleine Studien mit zusammen 124 Teilnehmenden ausgewertet. Bei Zahnpasta ohne SLS traten weniger Aphthen auf, sie heilten schneller und schmerzten weniger. Die Autoren halten weitere, sorgfältig geplante Studien für nötig, um das zu bestätigen.
Für Menschen ohne Aphthen ergibt sich daraus keine Aussage. Wenn du häufig Aphthen hast, kann ein Versuch mit einer Zahnpasta ohne SLS sinnvoll sein; im Zweifel fragst du deine Zahnarztpraxis. Ob SLS enthalten ist, zeigt die Zutatenliste.
Der Geschmack einer Zahnpasta steht in der Zutatenliste meist als „Aroma“. Das ist eine Sammelbezeichnung für ein Gemisch aus Geschmacks- und Riechstoffen, dessen Bestandteile nicht offengelegt werden müssen. CosIng führt Aroma als Geschmacksstoff.
Bestimmte Duftstoff-Allergene müssen trotzdem einzeln genannt werden. Seit der Verordnung (EU) 2023/1545 gehören dazu auch Menthol, Pfefferminzöl (Mentha Piperita Oil) und Grüne-Minze-Öl (Mentha Viridis Leaf Oil), die in Zahnpasta vorkommen können. In Produkten, die ausgespült werden, wie Zahnpasta, gilt die Pflicht ab 0,01 Prozent. Neue Produkte müssen seit dem 01.08.2026 so gekennzeichnet sein, ältere dürfen bis zum 31.07.2028 verkauft werden.
Die EU schätzt, dass 1 bis 9 Prozent der Bevölkerung auf Duftstoff-Allergene allergisch reagieren. Wenn du auf einen bestimmten Stoff reagierst, suchst du ihn mit seinem INCI-Namen in der Zutatenliste. Ätherische Öle sind natürlichen Ursprungs, können aber ebenso Allergien auslösen wie synthetische Stoffe.
Naturkosmetik ist laut Verbraucherzentrale kein gesetzlich geschützter Begriff. Wer Wert auf Inhaltsstoffe natürlichen Ursprungs legt, orientiert sich deshalb an Siegeln. Die Verbraucherzentrale nennt NATRUE und den gemeinsamen COSMOS-Standard, unter dem zum Beispiel BDIH und Ecocert zertifizieren.
Zertifizierte Naturkosmetik verzichtet laut Verbraucherzentrale unter anderem auf erdölbasierte Inhaltsstoffe, Silikone, PEG und viele Konservierungsstoffe sowie auf chemisch hergestellte Farbstoffe mit wenigen Ausnahmen.
Ein Siegel sagt nichts darüber, ob eine Zahnpasta Fluorid enthält; Naturkosmetik-Zahnpasta gibt es mit und ohne Fluorid. Das erkennst du an der Pflichtangabe „Enthält …“ und an der Zutatenliste. Auch Naturkosmetik kann mit ätherischen Ölen aromatisiert sein, die Duftstoff-Allergene enthalten.
Whitening-Zahnpasten sollen Verfärbungen auf der Zahnoberfläche entfernen. Dafür sorgen vor allem Putzkörper, die Beläge mechanisch abtragen. Wie stark eine Zahnpasta abträgt, wird als RDA-Wert nach der Norm ISO 11609 gemessen.
Eine schwedische Laborstudie von 2013 hat zwölf Zahnpasten und vier Polierpasten verglichen. Der RDA-Wert hing dort nur schwach mit dem gemessenen Abtrag und der Rauigkeit der Oberfläche zusammen. Die untersuchten Whitening-Zahnpasten trugen nicht unbedingt stärker ab als andere Zahnpasten. Die Autoren empfehlen, neben dem RDA-Wert auch die Rauigkeit zu betrachten.
Bleichende Wirkstoffe sind in frei verkäuflicher Zahnpasta eng begrenzt. Wasserstoffperoxid ist in Mundpflegemitteln für Verbraucher nur bis 0,1 Prozent erlaubt, auch wenn es aus anderen Stoffen freigesetzt wird. Höhere Gehalte bis 6 Prozent sind Zahnaufhellern vorbehalten, die nur an Zahnärzte abgegeben werden und nicht bei Personen unter 18 Jahren angewendet werden dürfen.
Je Karte zwei vergleichbare Produkte: links der niedrigere, rechts der höhere Score.
Bestseller-Rang
Platz 1 · Amazon.de Bestseller „Zahncremes“ ·
Höchster Score (gleiche Zielgruppe)
Bestseller-Rang
Platz 66 · Amazon.de Bestseller „Drogerie & Körperpflege“ (Handerfassung) ·
Höchster Score (gleiche Zielgruppe)
Bestseller-Rang
Platz 3 · Amazon.de Bestseller „Zahncremes“ ·
Höchster Score (gleiche Zielgruppe)
Bestseller-Rang
Platz 94 · Amazon.de Bestseller „Drogerie & Körperpflege“ (Handerfassung) ·
Höchster Score (gleiche Zielgruppe)
Der Score ordnet nur deklarierte Inhaltsstoffe, Siegel und Rückrufe ein, nicht Wirkung oder Qualität. Rang: Platz in der Bestsellerliste des Händlers am genannten Tag, keine Verkaufszahl. So sortieren wir
Ausführliche Antworten mit Quellen.
Ein bestes Produkt für alle gibt es nicht; Wirkung, Verträglichkeit, Qualität und Preis bewerten wir nicht. Unser Score beantwortet nur eine Frage: Welche Stoffe stehen laut Zutatenliste drin, und wie ordnen öffentliche Quellen diese Stoffe ein?
Von 49 Zahnpasten haben drei den höchsten Score (93 von 100). Die Top 3 nach Score sind lavera Kids Zahncreme fluoridfrei 0-6 Jahre 75 ml, lavera Zahncreme Complete Care fluoridfrei 75 ml und Weleda Kinder-Zahngel fluoridfrei 50 ml (je 93). Die Zahnpasta mit Fluorid mit dem höchsten Score ist Dentinox Baby Zahnpasta Mundflora+ mit Fingerzahnbürste 0 bis 2 Jahre 30 ml (88). Zur Kariesvorbeugung empfehlen das Bundesinstitut für Risikobewertung und die Bundeszahnärztekammer Zahnpasta mit Fluorid; welche für dich passt, besprichst du am besten in deiner Zahnarztpraxis.
Quelle: BfR-FAQ Fluorid, 17.03.2026; Bundeszahnärztekammer, Juni 2024; eigene Einordnung nach Formel 2.2
Sortiert wird nur nach Score. Bei gleichem Score steht das Produkt mit mehr geprüften Kriterien vorn, danach entscheidet der Name (alphabetisch). Grundlage ist die Zutatenliste des Herstellers mit Quelle. Eine Vorauswahl von Hand oder einen Vorrang für einzelne Stoffe gibt es nicht.
Die Top 3 sind die ersten drei der Rangliste. Zahnpasta mit und ohne Fluorid, mit und ohne Hydroxylapatit behandeln wir nach denselben Regeln. Fluoridverbindungen stufen wir mit Stufe 1 ein; das bildet die Kennzeichnungspflicht und die Höchstmenge der Kosmetikverordnung ab und ist kein Urteil gegen Fluorid. Affiliate-Provisionen haben auf Reihenfolge und Top 3 keinen Einfluss, und kein Hersteller kann eine Platzierung kaufen.
Quelle: Methodik, So sortieren wir
Für Erwachsene und Kinder ab etwa sechs Jahren empfiehlt die Bundeszahnärztekammer zweimal täglich eine Zahnpasta mit 0,15 Prozent Fluorid, also 1450 ppm. Mehr als 1500 ppm sind in Zahnpasta nach der EU-Kosmetikverordnung nicht erlaubt.
Nein, nach dem Stand der Forschung nicht. Eine Cochrane-Übersicht zeigt, dass Zahnpasta mit Fluorid Karies wirksamer vorbeugt als Zahnpasta ohne Fluorid. Wer trotzdem fluoridfreie Zahnpasta verwenden möchte, sollte das mit der Zahnarztpraxis besprechen.
Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch empfehlen BfR und Bundeszahnärztekammer fluoridhaltige Zahnpasta zur Kariesvorbeugung. Die Diskussion um Effekte auf die geistige Entwicklung bezieht sich laut BfR auf sehr hohe Aufnahmen, etwa über Trinkwasser mit mehr als 1,5 mg Fluorid je Liter. Bei Kindern ist die richtige Menge wichtig, damit sie nicht zu viel verschlucken.
ppm steht für parts per million, also Teile pro Million. 1450 ppm Fluorid entsprechen 0,145 Prozent. Die meisten Zahnpasten enthalten laut BfR 1000 bis 1450 ppm.
Als Lebensmittelzusatz E 171 ist Titandioxid seit 2022 verboten, weil die EFSA Bedenken zur Genotoxizität nicht ausschließen konnte. Der SCCS kam 2024 für Mundpflegeprodukte zu einem ähnlichen Schluss und konnte keine sicheren Höchstwerte empfehlen. In Kosmetik ist Titandioxid als Farbstoff weiterhin zugelassen.
Eine systematische Übersicht von 2019 fand bei Zahnpasta ohne Natriumlaurylsulfat (SLS) weniger und kürzere Aphthen. Die Studienlage ist allerdings klein. Ein Versuch mit SLS-freier Zahnpasta kann sinnvoll sein; bei häufigen Aphthen ist die Zahnarztpraxis die richtige Anlaufstelle.
Whitening-Zahnpasten tragen nicht zwingend stärker ab als andere Zahnpasten; das zeigte eine Laborstudie von 2013. Wasserstoffperoxid ist in frei verkäuflicher Mundpflege nur bis 0,1 Prozent erlaubt.
Als bedenklich (Stufe 2) führen wir Stoffe, bei denen eine Behörde oder ein Fachausschuss ein Risiko sieht und keine sichere Höchstmenge nennt oder ein Beschränkungsverfahren läuft; ein Warnhinweis oder eine Höchstmenge allein ergibt Stufe 1; jede Einstufung steht mit Quelle im Stoff-Lexikon. Stufe 3 (Schadstoff im engeren Sinn) kommt in keinem der 49 Produkte vor.
In dieser Rangliste: Carrageen in 5, Methylsalicylat in 1, Propylparaben in 1 und Titandioxid in 1 von 49 Produkten. Ohne einen Stoff der Stufe 2 oder 3 kommen 42 aus. Die Stufe beschreibt den Stoff, nicht die Menge im Produkt.
Quelle: Stoff-Lexikon
Der Score ordnet die deklarierten Angaben nach unserer offenen Methodik ein. Gewichtet werden Inhaltsstoffe (75 Prozent), Umwelt: Kunststoffpolymere (10 Prozent), Bio- oder Naturkosmetik-Siegel (5 Prozent) und Rückrufe und Behördenwarnungen (10 Prozent); ein Siegel zählt nur mit Beleg in der Datenbank des Siegelgebers. Je höher der Score, desto weniger auffällige Stoffe.
Der Score ist kein Testurteil und keine Sicherheitsbewertung. In dieser Rangliste reichen die Scores von 34 bis 93, der Median liegt bei 76. Maßgeblich ist immer die Angabe auf der Verpackung.
Einen festen Rhythmus versprechen wir nicht. Wann wir die Daten zuletzt geprüft haben, steht unten auf jeder Seite. Ändert ein Hersteller seine Rezeptur und erfahren wir davon, kann sich die Einordnung nach derselben Formel ändern.
Fällt dir eine Abweichung zwischen Packung und unserer Angabe auf, melde sie uns gern; einen Anspruch auf Prüfung oder Antwort gibt es nicht. Hersteller können Belege schicken und eine kurze, sachliche Stellungnahme einreichen. Maßgeblich ist immer die Angabe auf der Verpackung.
Zutatenliste je Produkt laut Hersteller und Handel, jede Stoffeinstufung mit Quelle im Stoff-Lexikon.
Hersteller ändern Rezepturen. Unsere Angaben stammen aus der hinterlegten Zutatenliste; maßgeblich ist, was auf deiner Packung steht. Abweichung gefunden? Melde sie uns.
* Links mit Sternchen sind Affiliate-Links. Kaufst du darüber, erhalten wir eine Provision, dein Preis bleibt gleich. Auf Score und Reihenfolge hat das keinen Einfluss.
Steht „Anzeige · Erfahrungsbericht“ an einem Produkt, hat der Hersteller das Produkt gestellt oder eine Aufwandspauschale gezahlt. Erfahrungsberichte zählen weder in Score noch Reihenfolge.
Lege bis zu vier Zahnpasten in den Vergleich, prüf dein eigenes Produkt oder schau dir die passenden Listen an.