8 Inhaltsstoffe
- Xylit
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Rangliste nach Inhaltsstoffen
„Bester“ heißt hier: höchster Score nach unserer offengelegten Formel. Das ist unsere Einordnung der Inhaltsstoffe, kein allgemeingültiges Urteil über Wirkung oder Qualität. So bewerten wir
Wir haben 32 Kaugummis nach offener Methodik nach ihren Inhaltsstoffen bewertet. Den höchsten Score teilen sich 4 Produkte, in der Liste zuerst Birkengold Xylit Kaugummi Pfefferminze zuckerfrei 12 Stück (84 von 100).
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Von 32 Kaugummis haben vier den höchsten Score (84 von 100). Die Top 3 nach Score sind Birkengold Xylit Kaugummi Pfefferminze zuckerfrei 12 Stück, Forest Gum Kaugummi Cassis Minze zuckerfrei 10 Stück und miradent Xylit-Kaugummi Pfefferminz 30 g Dose (je 84).
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Sortiert wird nur nach Score. Bei gleichem Score steht das Produkt mit mehr geprüften Kriterien vorn, danach entscheidet der Name (alphabetisch). Der Finder oben grenzt die Liste ein.
Forest GUM
True Gum
Airwaves
Airwaves
Airwaves
EXTRA
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Dontodent
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Mentos
EXTRA
Mentos
Unser Score ordnet nur die deklarierten Inhaltsstoffe ein, dazu Kunststoffpolymere, Rückrufe und Siegel. 0 von 32 Kaugummis sind „unauffällig“ (Score ab 85, keine Stoffe der Stufe 2 und 3), 14 enthalten mindestens einen Stoff der Stufe 2, keines einen der Stufe 3.
SymbolbildSymbolbild ohne Marke. Originalfotos dürfen wir derzeit nicht zeigen.
Stufe 2 heißt: Eine Behörde oder ein Fachausschuss sieht ein Risiko, nennt keine sichere Höchstmenge, oder ein Beschränkungsverfahren läuft. 14 von 32 Kaugummis enthalten einen solchen Stoff, Stufe 3 kommt in keinem vor.
Den höchsten Score (84) erreichen Birkengold Xylit Kaugummi Pfefferminze zuckerfrei 12 Stück, Forest Gum Kaugummi Cassis Minze zuckerfrei 10 Stück, miradent Xylit-Kaugummi Pfefferminz 30 g Dose, Xucker Xylit-Kaugummis Spearmint 100 g Dose. Die Tabelle zeigt alle 32 mit Angaben, Zahl der Inhaltsstoffe und Stoffen der Stufe 2 und 3.
Quelle: eigene Einordnung nach Formel 2.2, Zutatenliste laut Hersteller und Handel. So sortieren wir
Score 0 bis 100 nach offener Formel 2.2: Inhaltsstoffe (80 Prozent), Bio-Siegel (10 Prozent) und Rückrufe und Behördenwarnungen (10 Prozent) (ein Siegel nur mit Beleg in der Datenbank des Siegelgebers). Je höher, desto weniger auffällige Stoffe. Kein Testurteil, keine Aussage zu Wirkung oder Verträglichkeit. So sortieren wir
Jeder Abschnitt mit Quellen und Datum der Quelle.
Grundlage jedes Kaugummis ist die Kaumasse. Sie ist laut einer Übersichtsarbeit von 2023 unlöslich, nicht verdaulich und löst sich beim Kauen nicht auf. Sie trägt Süßungsmittel, Aromen und andere Zutaten. In der Zutatenliste steht sie meist nur als Sammelbegriff „Kaumasse“, ihre Bestandteile muss der Hersteller nicht aufschlüsseln.
Zuckerfreie Kaugummis sind mit Zuckeraustauschstoffen gesüßt, den Polyolen, etwa Sorbit (E 420), Mannit (E 421), Isomalt (E 953), Maltit (E 965) oder Xylit (E 967). Dazu kommen oft Süßstoffe wie Acesulfam K (E 950), Aspartam (E 951), Sucralose (E 955) oder Steviolglycoside (E 960). Süßungsmittel müssen laut Verbraucherzentrale mit dem Klassennamen und ihrer Bezeichnung oder E-Nummer in der Zutatenliste stehen.
Weitere typische Zutaten sind Aromen, Überzugsmittel wie Carnaubawachs, Farbstoffe und Antioxidationsmittel, die die Kaumasse vor dem Ranzigwerden schützen. In unserer Auswahl reicht die Spanne von Produkten mit drei Süßstoffen und BHA bis zu Kaugummis, die nur mit Xylit gesüßt sind.
Größere Mengen Zuckeraustauschstoffe können laut Verbraucherzentrale Blähungen und Durchfall auslösen. Deshalb muss ab einem Anteil von mehr als 10 Prozent der Hinweis „kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken“ auf dem Etikett stehen. Die individuelle Verträglichkeit ist unterschiedlich.
Bei empfindlichen Personen können laut Verbraucherzentrale Hamburg schon ab 10 Gramm Maltit oder Sorbit Durchfälle auftreten. Wie gut sichtbar der Hinweis auf zuckerfreien Süßigkeiten ist, hat sie 2025 in einem Marktcheck geprüft; das Ergebnis liest du dort.
Die EFSA bewertet die Polyole derzeit neu. Laut Sachstand vom Juli 2026 sind Sorbit, Mannit, Isomalt, Maltit, Lactit und Xylit noch in Arbeit. Für Erythrit hat die EFSA 2023 festgehalten, dass der Hinweis auf die abführende Wirkung bei mehr als 10 Prozent weiterhin angebracht ist.
Kaugummi ist leicht, aber zuckerfreie Sorten bestehen zu einem großen Teil aus Polyolen. Wer mehrere Dragees am Tag kaut oder empfindlich reagiert, behält die Menge im Blick.
Aspartam (E 951): Die EFSA hat 2013 ihre erste vollständige Risikobewertung abgeschlossen. Danach sind Aspartam und seine Abbauprodukte bei den üblichen Aufnahmemengen sicher, die zulässige tägliche Aufnahme (ADI) von 40 mg je kg Körpergewicht schützt die Allgemeinbevölkerung. Ausgenommen sind Menschen mit der Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie (PKU).
2023 stufte die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) Aspartam als möglicherweise karzinogen für den Menschen ein (Gruppe 2B), gestützt auf begrenzte Belege. Der Sachverständigenausschuss von WHO und FAO (JECFA) sah keinen Grund, den ADI von 40 mg je kg zu ändern. Die IARC-Einstufung beschreibt die Stärke der Belege, nicht das Risiko bei einer bestimmten Aufnahmemenge.
Acesulfam K (E 950): Die EFSA hat den Stoff 2025 neu bewertet und den ADI von 9 auf 15 mg je kg Körpergewicht angehoben. Die geschätzte Aufnahme lag in allen Bevölkerungsgruppen in der Regel darunter. Sucralose (E 955): Die EFSA hat 2026 den ADI von 15 mg je kg bestätigt und bei den zugelassenen Verwendungen keine Sicherheitsbedenken gesehen.
Die WHO rät in ihrer Leitlinie von 2023 davon ab, Süßstoffe zur Gewichtskontrolle zu nutzen. Die Empfehlung ist als bedingt eingestuft. Wenn du Süßstoffe meiden möchtest, gibt es Kaugummis, die nur mit Polyolen gesüßt sind.
Lebensmittel mit Süßungsmitteln müssen laut Verbraucherzentrale in Verbindung mit der Bezeichnung den Hinweis tragen, dass sie mit Süßungsmitteln gesüßt sind. Das gilt für Süßstoffe wie für Zuckeraustauschstoffe.
Für Aspartam und Aspartam-Acesulfamsalz gilt eine zusätzliche Pflicht. Steht in der Zutatenliste nur die E-Nummer, muss es heißen „Enthält Aspartam (eine Phenylalaninquelle)“. Steht der Name Aspartam in der Liste, reicht „Enthält eine Phenylalaninquelle“. Wichtig ist der Hinweis für Menschen mit Phenylketonurie.
Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass die EFSA alle zugelassenen Süßungsmittel neu bewertet, weil manche Bewertungen mehr als 20 Jahre alt sind.
Butylhydroxyanisol (BHA, E 320) und Butylhydroxytoluol (BHT, E 321) sind synthetische Antioxidationsmittel. In Kaugummi stehen sie oft direkt hinter der Kaumasse, etwa als „Kaumasse (mit Antioxidationsmittel BHA)“.
Für BHA gilt eine zulässige tägliche Aufnahme von 1 mg je kg Körpergewicht. Die EFSA hat 2012 nachgerechnet: Aus Lebensmitteln allein bleibt die Aufnahme im Mittel darunter. Rechnet man BHA aus Kunststoffverpackungen hinzu, wird der Wert in den meisten Bevölkerungsgruppen überschritten. Wir bewerten BHA deshalb vorsichtig.
Für BHT hat die EFSA 2012 eine zulässige tägliche Aufnahme von 0,25 mg je kg Körpergewicht festgelegt. BHT ist nach EFSA nicht genotoxisch. Erwachsene liegen unter dem Wert, bei Kindern mit hohem Verzehr wurde er in einzelnen Ländern überschritten.
Als Alternative nutzen manche Hersteller Tocopherole oder verzichten ganz auf ein deklariertes Antioxidationsmittel. In der Zutatenliste erkennst du das am Zusatz in Klammern hinter der Kaumasse.
Die genaue Rezeptur der Kaumasse bleibt meist Betriebsgeheimnis. Eine Studie von 2024 nennt als Hauptbestandteile herkömmlicher Kaumasse Butylkautschuk, Polyvinylacetat und Naturharz. Butylkautschuk und Polyvinylacetat sind synthetische Polymere, also Kunststoffe.
Weil Kaumasse unlöslich ist, wird sie nicht geschluckt, sondern ausgespuckt. Die Übersichtsarbeit von 2023 beschreibt die biologische Abbaubarkeit als wichtiges Forschungsthema. Achtlos weggeworfene Kaugummis sind deshalb vor allem ein Umweltthema.
Einige Hersteller nennen statt „Kaumasse“ ausdrücklich Chicle in der Zutatenliste. Wir vermerken synthetische Kaumasse als Umwelthinweis, sie senkt die Einstufung der Inhaltsstoffe aber nicht.
Nein. Titandioxid wurde früher als weißer Farbstoff E 171 eingesetzt, auch in Dragees. Die EFSA kam im Mai 2021 zu dem Ergebnis, dass E 171 als Lebensmittelzusatzstoff nicht mehr als sicher gelten kann, weil eine erbgutschädigende Wirkung (Genotoxizität) nicht ausgeschlossen werden konnte.
Die EU hat die Zulassung daraufhin mit der Verordnung (EU) 2022/63 aufgehoben, die am 07.02.2022 in Kraft trat. Lebensmittel nach altem Recht durften laut BVL noch bis zum 07.08.2022 in Verkehr gebracht werden und danach bis zum Mindesthaltbarkeitsdatum im Handel bleiben. Diese Fristen sind inzwischen abgelaufen.
In unserer Auswahl steht E 171 in keiner Zutatenliste. Wenn ein Hersteller mit „ohne Titandioxid“ wirbt, beschreibt das also den gesetzlichen Normalfall. In unserer Auswahl setzen einige weiße Dragees stattdessen Calciumcarbonat als Farbstoff ein.
Ausführliche Antworten mit Quellen.
Ein bestes Produkt für alle gibt es nicht; Wirkung, Verträglichkeit, Qualität und Preis bewerten wir nicht. Unser Score beantwortet nur eine Frage: Welche Stoffe stehen laut Zutatenliste drin, und wie ordnen öffentliche Quellen diese Stoffe ein?
Von 32 Kaugummis haben vier den höchsten Score (84 von 100). Die Top 3 nach Score sind Birkengold Xylit Kaugummi Pfefferminze zuckerfrei 12 Stück, Forest Gum Kaugummi Cassis Minze zuckerfrei 10 Stück und miradent Xylit-Kaugummi Pfefferminz 30 g Dose (je 84).
Quelle: eigene Einordnung nach Formel 2.2
Sortiert wird nur nach Score. Bei gleichem Score steht das Produkt mit mehr geprüften Kriterien vorn, danach entscheidet der Name (alphabetisch). Grundlage ist die Zutatenliste des Herstellers mit Quelle. Eine Vorauswahl von Hand oder einen Vorrang für einzelne Stoffe gibt es nicht.
Die Top 3 sind die ersten drei der Rangliste. Affiliate-Provisionen haben auf Reihenfolge und Top 3 keinen Einfluss, und kein Hersteller kann eine Platzierung kaufen.
Quelle: Methodik, So sortieren wir
In großen Mengen kann er das. Polyole wie Sorbit, Maltit oder Xylit können laut Verbraucherzentrale Blähungen und Durchfall auslösen; ab mehr als 10 Prozent muss das Etikett darauf hinweisen. Empfindliche Personen können laut Verbraucherzentrale Hamburg schon ab 10 Gramm Maltit oder Sorbit reagieren.
Das zeigt die Zutatenliste: kein Aspartam, kein E 951 und kein Hinweis „enthält eine Phenylalaninquelle“. In unserer Auswahl gibt es Kaugummis, die nur mit Xylit gesüßt sind, und solche mit Sucralose oder Stevia statt Aspartam.
Die EFSA hält Aspartam bis 40 mg je kg Körpergewicht am Tag für sicher (2013). Die IARC stufte es 2023 als möglicherweise karzinogen ein (Gruppe 2B), das JECFA sah keinen Grund, den Wert zu ändern. Menschen mit Phenylketonurie müssen Aspartam meiden. Wir führen Aspartam als umstritten (Stufe 1).
BHA (E 320) ist ein synthetisches Antioxidationsmittel, das die Kaumasse haltbar macht. Laut EFSA bleibt die Aufnahme aus Lebensmitteln meist unter 1 mg je kg Körpergewicht am Tag, zusammen mit BHA aus Kunststoffverpackungen aber in den meisten Bevölkerungsgruppen darüber (2012).
Herkömmliche Kaumasse enthält synthetische Polymere wie Butylkautschuk und Polyvinylacetat, also Kunststoffe. Sie ist unlöslich und wird ausgespuckt. Einige Hersteller verwenden stattdessen Chicle und nennen das in der Zutatenliste.
Nein. E 171 ist seit dem 07.02.2022 nicht mehr als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen, nachdem die EFSA eine erbgutschädigende Wirkung nicht ausschließen konnte. Die Übergangsfristen sind abgelaufen.
Als bedenklich (Stufe 2) führen wir Stoffe, bei denen eine Behörde oder ein Fachausschuss ein Risiko sieht und keine sichere Höchstmenge nennt oder ein Beschränkungsverfahren läuft; ein Warnhinweis oder eine Höchstmenge allein ergibt Stufe 1; jede Einstufung steht mit Quelle im Stoff-Lexikon. Stufe 3 (Schadstoff im engeren Sinn) kommt in keinem der 32 Produkte vor.
In dieser Rangliste: Butylhydroxyanisol in 12, Dicalciumphosphat in 2, Erythrit in 1 und Pentanatriumtriphosphat in 1 von 32 Produkten. Ohne einen Stoff der Stufe 2 oder 3 kommen 18 aus. Die Stufe beschreibt den Stoff, nicht die Menge im Produkt.
Quelle: Stoff-Lexikon
Der Score ordnet die deklarierten Angaben nach unserer offenen Methodik ein. Gewichtet werden Inhaltsstoffe (80 Prozent), Bio-Siegel (10 Prozent) und Rückrufe und Behördenwarnungen (10 Prozent); ein Siegel zählt nur mit Beleg in der Datenbank des Siegelgebers. Je höher der Score, desto weniger auffällige Stoffe.
Der Score ist kein Testurteil und keine Sicherheitsbewertung. In dieser Rangliste reichen die Scores von 12 bis 84, der Median liegt bei 53. Maßgeblich ist immer die Angabe auf der Verpackung.
Einen festen Rhythmus versprechen wir nicht. Wann wir die Daten zuletzt geprüft haben, steht unten auf jeder Seite. Ändert ein Hersteller seine Rezeptur und erfahren wir davon, kann sich die Einordnung nach derselben Formel ändern.
Fällt dir eine Abweichung zwischen Packung und unserer Angabe auf, melde sie uns gern; einen Anspruch auf Prüfung oder Antwort gibt es nicht. Hersteller können Belege schicken und eine kurze, sachliche Stellungnahme einreichen. Maßgeblich ist immer die Angabe auf der Verpackung.
Zutatenliste je Produkt laut Hersteller und Handel, jede Stoffeinstufung mit Quelle im Stoff-Lexikon.
Hersteller ändern Rezepturen. Unsere Angaben stammen aus der hinterlegten Zutatenliste; maßgeblich ist, was auf deiner Packung steht. Abweichung gefunden? Melde sie uns.
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Steht „Anzeige · Erfahrungsbericht“ an einem Produkt, hat der Hersteller das Produkt gestellt oder eine Aufwandspauschale gezahlt. Erfahrungsberichte zählen weder in Score noch Reihenfolge.
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