Zucker 3,2 g je 100 g · 4 Inhaltsstoffe
- Xylit
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Rangliste nach Inhaltsstoffen
„Beste“ heißt hier: höchster Score nach unserer offengelegten Formel. Das ist unsere Einordnung der Inhaltsstoffe, kein allgemeingültiges Urteil über Wirkung oder Qualität. So bewerten wir
Ohne Zuckerzusatz heißt hier: Die Zutatenliste nennt weder Zucker noch Sirup, Honig, Saft, Malz, Maltodextrin, Oligofruktose, Datteln oder eine andere süßende Zutat; gesüßt wird mit Süßungsmitteln wie Maltit, Xylit, Erythrit oder Stevia. Das heißt nicht „zuckerfrei“ im Sinne der EU-Regeln: Zucker enthalten die meisten trotzdem, Milchschokolade vor allem Milchzucker aus dem Milchpulver; den Gehalt nennt die Nährwerttabelle. Wir haben 29 Schokoladen ohne Zuckerzusatz nach offener Methodik nach ihren Inhaltsstoffen bewertet. Den höchsten Score teilen sich 16 Produkte, in der Liste zuerst Birkengold Schokolade Edelbitter 85 % 100 g (84 von 100).
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Von 29 Schokoladen ohne Zuckerzusatz haben 16 den höchsten Score (84 von 100). Die Top 3 nach Score sind Birkengold Schokolade Edelbitter 85 % 100 g, Birkengold Schokolade Haselnuss 100 g und Birkengold Schokolade Zartbitter 55 % 100 g (je 84).
Zucker 3,2 g je 100 g · 4 Inhaltsstoffe
Birkengold
Zucker 3,5 g je 100 g · 5 Inhaltsstoffe
4 Inhaltsstoffe
Sortiert wird nur nach Score. Bei gleichem Score steht das Produkt mit mehr geprüften Kriterien vorn, danach entscheidet der Name (alphabetisch). Der Finder oben grenzt die Liste ein.
Sportness
Sportness
Listen und Ranglisten mit demselben Kriterium für andere Produktarten, jede nach derselben Formel sortiert.
Unser Score ordnet nur die deklarierten Inhaltsstoffe ein, dazu Kunststoffpolymere, Rückrufe und Siegel. 0 von 29 Schokoladen ohne Zuckerzusatz sind „unauffällig“ (Score ab 85, keine Stoffe der Stufe 2 und 3), 9 enthalten mindestens einen Stoff der Stufe 2, keines einen der Stufe 3.
SymbolbildSymbolbild ohne Marke. Originalfotos dürfen wir derzeit nicht zeigen.
Stufe 2 heißt: Eine Behörde oder ein Fachausschuss sieht ein Risiko, nennt keine sichere Höchstmenge, oder ein Beschränkungsverfahren läuft. 9 von 29 Schokoladen ohne Zuckerzusatz enthalten einen solchen Stoff, Stufe 3 kommt in keinem vor.
Den höchsten Score (84) erreichen Birkengold Schokolade Edelbitter 85 % 100 g, Birkengold Schokolade Haselnuss 100 g, Birkengold Schokolade Zartbitter 55 % 100 g, Frankonia No Sugar Added Haselnuss Schokolade 85 g, Frankonia No Sugar Added Nougat Schokolade 100 g, Frankonia No Sugar Added Vollmilch Schokolade 80 g und 10 weitere. Die Tabelle zeigt alle 29 mit Angaben, Zahl der Inhaltsstoffe und Stoffen der Stufe 2 und 3.
Quelle: eigene Einordnung nach Formel 2.2, Zutatenliste laut Hersteller und Handel. So sortieren wir
Score 0 bis 100 nach offener Formel 2.2: Inhaltsstoffe (80 Prozent), Bio-Siegel (10 Prozent) und Rückrufe und Behördenwarnungen (10 Prozent) (ein Siegel nur mit Beleg in der Datenbank des Siegelgebers). Je höher, desto weniger auffällige Stoffe. Kein Testurteil, keine Aussage zu Wirkung oder Verträglichkeit. So sortieren wir
Jeder Abschnitt mit Quellen und Datum der Quelle.
Beide Angaben sind in der EU geregelt. „Zuckerfrei“ darf ein Lebensmittel nur heißen, wenn es höchstens 0,5 g Zucker je 100 g enthält. „Ohne Zuckerzusatz“ ist nur zulässig, wenn weder Einfach- oder Zweifachzucker noch ein anderes Lebensmittel wegen seiner süßenden Wirkung zugesetzt wurde. Enthält das Produkt von Natur aus Zucker, sollte zusätzlich „enthält von Natur aus Zucker“ auf dem Etikett stehen.
Schokolade enthält nach der Kakaoverordnung eigentlich Zucker. Bei Schokolade ohne Zuckerzusatz oder mit vermindertem Brennwert darf der Zucker durch Süßungsmittel ersetzt werden, so die Verbraucherzentrale. Aus der Bezeichnung muss dann hervorgehen, dass es eine besondere Schokolade ist, etwa „Vollmilch-Schokolade ohne Zuckerzusatz, mit Süßungsmitteln“.
Jedes Lebensmittel mit zugelassenen Süßungsmitteln muss den Hinweis „mit Süßungsmittel(n)“ in Verbindung mit der Bezeichnung tragen. Die Verbraucherzentrale hält „ohne Zuckerzusatz“ allein für missverständlich und fordert, direkt daneben „gesüßt mit …“ anzugeben.
Meist tragen Zuckeraustauschstoffe die Süße, chemisch mehrwertige Alkohole oder Polyole. In unserer Auswahl ist Maltit in 14 Schokoladen die Hauptsüße, Xylit in 9 und Erythrit in 6; Isomalt kommt in 2 Produkten dazu. Steviolglycoside stehen in 11 Produkten, immer nur als Beisüße, weil Erythrit weniger süß ist als Zucker. Mit Datteln gesüßte Sorten führen wir in diesem Bereich nicht, weil Datteln als süßendes Lebensmittel die Angabe „ohne Zuckerzusatz“ ausschließen können.
Ballaststoffe wie Inulin ersetzen bei 11 Produkten das Volumen des Zuckers. Bei einigen stehen sie in der Zutatenliste noch vor dem Süßungsmittel.
Für die Energieberechnung zählen mehrwertige Alkohole mit 2,4 kcal je Gramm, Erythrit mit 0 kcal, Zucker mit 4 kcal. Schokolade ohne Zuckerzusatz liefert trotzdem viel Energie, weil der Fettanteil bleibt: In unserer Auswahl sind es 420 bis 626 kcal je 100 g.
Laut Verbraucherzentrale dürfen Zuckeraustauschstoffe ohne Mengenbegrenzung verwendet werden. Die EFSA bewertet die Polyole derzeit neu; für Maltit, Xylit und Isomalt soll die Aufnahmeschätzung Anfang 2027 beginnen.
Lebensmittel mit mehr als 10 Prozent zugesetzten mehrwertigen Alkoholen müssen diesen Hinweis tragen. Bei Schokolade ohne Zuckerzusatz ist die Schwelle fast immer überschritten: Die Polyole stehen meist an erster oder zweiter Stelle der Zutatenliste.
In unserer Auswahl enthält eine Tafel bis zu rund 34 g mehrwertige Alkohole, eine 100-g-Tafel mit Erythrit 30 g. Die Verbraucherzentrale Hamburg warnt, dass bei empfindlichen Menschen schon ab 10 g Maltit oder Sorbit Durchfall auftreten kann. Wie gut sichtbar der Hinweis auf zuckerfreien Süßigkeiten ist, hat sie 2025 in einem Marktcheck geprüft; das Ergebnis liest du dort.
Die Menge der mehrwertigen Alkohole muss nicht in der Nährwerttabelle stehen. Viele Hersteller geben sie freiwillig als „davon mehrwertige Alkohole“ unter den Kohlenhydraten an; in unserer Auswahl tun das viele. Fehlt die Angabe, hilft die Reihenfolge der Zutaten.
Die EFSA hat Erythrit (E 968) im Oktober 2023 neu bewertet. Sie legte eine zulässige Tagesdosis (ADI) von 0,5 g je kg Körpergewicht fest. Der Wert soll vor der unmittelbaren abführenden Wirkung und deren Folgen schützen. Die geschätzte Aufnahme lag über dieser Dosis; die EFSA hält beide Schätzungen allerdings für zu hoch.
Einen Antrag, Erythrit vom Warnhinweis zu befreien, lehnte die EFSA ab: Der Hinweis „kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken“ bleibt für Lebensmittel mit mehr als 10 Prozent Erythrit angemessen. Laut Sachstand vom Juli 2026 sammelt die EFSA neue Verwendungsdaten, um die Aufnahme genauer zu schätzen; eine neue Bewertung gibt es seit 2023 nicht.
Zum Einordnen: Bei 60 kg Körpergewicht entspricht die ADI 30 g Erythrit am Tag, bei einem Kind mit 20 kg 10 g. Eine 100-g-Tafel unserer Auswahl, die nur mit Erythrit gesüßt ist, enthält 30 g mehrwertige Alkohole.
Eine Beobachtungsstudie von 2023 brachte hohe Erythrit-Blutwerte mit Herzinfarkten und Schlaganfällen in Verbindung. Die EFSA sah darin laut Verbraucherzentrale keinen Beleg für einen ursächlichen Zusammenhang mit Erythrit als Zusatzstoff.
In der Nährwerttabelle zählen als Zucker alle Einfach- und Zweifachzucker, ausdrücklich ohne mehrwertige Alkohole. Dazu gehört auch der Milchzucker aus Milchpulver. Er wird nicht wegen seiner Süße zugesetzt, deshalb bleibt „ohne Zuckerzusatz“ zulässig; das Etikett sollte dann „enthält von Natur aus Zucker“ nennen.
In unserer Auswahl haben Milch- und weiße Schokoladen ohne Zuckerzusatz rund 9 bis 16 g Zucker je 100 g. Dunkle Sorten liegen bei 1 bis 3,5 g. Als „zuckerfrei“ dürfte nur eine Schokolade mit höchstens 0,5 g Zucker je 100 g gelten.
Schokoladen, die mit Datteln gesüßt sind, nehmen wir in diesen Bereich nicht auf. Datteln bringen eigenen Zucker mit, und nach VO 1924/2006 schließt jedes Lebensmittel, das wegen seiner süßenden Wirkung zugesetzt wird, die Angabe „ohne Zuckerzusatz“ aus. Ob ein Hersteller Datteln zum Süßen oder wegen des Geschmacks einsetzt, lässt sich der Zutatenliste nicht entnehmen; wir entscheiden deshalb vorsichtig.
Die WHO empfiehlt, freie Zucker auf weniger als 10 Prozent der täglichen Energiezufuhr zu begrenzen, als weitergehendes Ziel unter 5 Prozent oder etwa 25 g. Freie Zucker sind zugesetzte Einfach- und Zweifachzucker sowie Zucker aus Honig, Sirupen und Fruchtsäften. Milchzucker in Milch zählt die WHO nicht dazu.
Mehrwertige Alkohole sind keine Zucker. Sie zählen in der Nährwerttabelle aber zu den Kohlenhydraten, und ihr Brennwert ist in den Kalorien enthalten.
Die WHO rät in einer Leitlinie von 2023, Süßstoffe nicht zur Gewichtskontrolle zu nutzen; die Empfehlung gilt ausdrücklich auch für Stevia, das in 11 Schokoladen unserer Auswahl steckt. Zuckeraustauschstoffe wie Maltit oder Erythrit nimmt die WHO aus, weil sie als Zuckerabkömmlinge Energie liefern.
Ausführliche Antworten mit Quellen.
Ein bestes Produkt für alle gibt es nicht; Wirkung, Verträglichkeit, Qualität und Preis bewerten wir nicht. Unser Score beantwortet nur eine Frage: Welche Stoffe stehen laut Zutatenliste drin, und wie ordnen öffentliche Quellen diese Stoffe ein?
Von 29 Schokoladen ohne Zuckerzusatz haben 16 den höchsten Score (84 von 100). Die Top 3 nach Score sind Birkengold Schokolade Edelbitter 85 % 100 g, Birkengold Schokolade Haselnuss 100 g und Birkengold Schokolade Zartbitter 55 % 100 g (je 84).
Quelle: eigene Einordnung nach Formel 2.2
Sortiert wird nur nach Score. Bei gleichem Score steht das Produkt mit mehr geprüften Kriterien vorn, danach entscheidet der Name (alphabetisch). Grundlage ist die Zutatenliste des Herstellers mit Quelle. Eine Vorauswahl von Hand oder einen Vorrang für einzelne Stoffe gibt es nicht.
Die Top 3 sind die ersten drei der Rangliste. Affiliate-Provisionen haben auf Reihenfolge und Top 3 keinen Einfluss, und kein Hersteller kann eine Platzierung kaufen.
Quelle: Methodik, So sortieren wir
Nicht unbedingt. Wer Schokolade ohne Zucker sucht, findet im Handel vor allem Sorten ohne Zuckerzusatz. „Ohne Zuckerzusatz“ bedeutet nur, dass kein Zucker und kein süßendes Lebensmittel zugesetzt wurde. Milchschokolade enthält trotzdem Milchzucker, in unserer Auswahl rund 9 bis 16 g je 100 g. „Zuckerfrei“ ist eine eigene Angabe und erlaubt höchstens 0,5 g Zucker je 100 g (VO 1924/2006).
Das ist individuell verschieden. Die Verbraucherzentrale Hamburg nennt für empfindliche Menschen schon 10 g Maltit oder Sorbit als mögliche Schwelle für Durchfall. Für Erythrit hat die EFSA eine zulässige Tagesdosis von 0,5 g je kg Körpergewicht festgelegt, bei 60 kg also 30 g.
In unserer Auswahl Maltit (14 von 29 Produkten als Hauptsüße), gefolgt von Xylit (9) und Erythrit (6). Steviolglycoside kommen in 11 Produkten nur als Beisüße vor.
Etwas weniger, aber nicht viel. Mehrwertige Alkohole zählen mit 2,4 kcal je Gramm statt 4 kcal, Erythrit mit 0 kcal. Weil Kakaobutter und Milchfett bleiben, liegen die Schokoladen unserer Auswahl trotzdem bei 420 bis 626 kcal je 100 g.
Ja. Erythrit ist als Zusatzstoff E 968 zugelassen. Die EFSA hat 2023 eine zulässige Tagesdosis festgelegt und entschieden, dass der Warnhinweis zur abführenden Wirkung bleibt. Laut Sachstand vom Juli 2026 gibt es seitdem keine neue Bewertung.
Das hängt vom Einzelfall ab. Datteln bringen eigenen Zucker mit, der in der Nährwerttabelle mitzählt. Nach VO 1924/2006 ist „ohne Zuckerzusatz“ ausgeschlossen, wenn ein Lebensmittel wegen seiner süßenden Wirkung zugesetzt wird. Wir nehmen Schokolade mit Datteln deshalb vorsorglich nicht in diesen Bereich auf.
Als bedenklich (Stufe 2) führen wir Stoffe, bei denen eine Behörde oder ein Fachausschuss ein Risiko sieht und keine sichere Höchstmenge nennt oder ein Beschränkungsverfahren läuft; ein Warnhinweis oder eine Höchstmenge allein ergibt Stufe 1; jede Einstufung steht mit Quelle im Stoff-Lexikon. Stufe 3 (Schadstoff im engeren Sinn) kommt in keinem der 29 Produkte vor.
In dieser Rangliste: Erythrit in 9 von 29 Produkten. Ohne einen Stoff der Stufe 2 oder 3 kommen 20 aus. Die Stufe beschreibt den Stoff, nicht die Menge im Produkt.
Quelle: Stoff-Lexikon
Der Score ordnet die deklarierten Angaben nach unserer offenen Methodik ein. Gewichtet werden Inhaltsstoffe (80 Prozent), Bio-Siegel (10 Prozent) und Rückrufe und Behördenwarnungen (10 Prozent); ein Siegel zählt nur mit Beleg in der Datenbank des Siegelgebers. Je höher der Score, desto weniger auffällige Stoffe.
Der Score ist kein Testurteil und keine Sicherheitsbewertung. In dieser Rangliste reichen die Scores von 54 bis 84, der Median liegt bei 84. Maßgeblich ist immer die Angabe auf der Verpackung.
Einen festen Rhythmus versprechen wir nicht. Wann wir die Daten zuletzt geprüft haben, steht unten auf jeder Seite. Ändert ein Hersteller seine Rezeptur und erfahren wir davon, kann sich die Einordnung nach derselben Formel ändern.
Fällt dir eine Abweichung zwischen Packung und unserer Angabe auf, melde sie uns gern; einen Anspruch auf Prüfung oder Antwort gibt es nicht. Hersteller können Belege schicken und eine kurze, sachliche Stellungnahme einreichen. Maßgeblich ist immer die Angabe auf der Verpackung.
Zutatenliste je Produkt laut Hersteller und Handel, jede Stoffeinstufung mit Quelle im Stoff-Lexikon.
Hersteller ändern Rezepturen. Unsere Angaben stammen aus der hinterlegten Zutatenliste; maßgeblich ist, was auf deiner Packung steht. Abweichung gefunden? Melde sie uns.
* Links mit Sternchen sind Affiliate-Links. Kaufst du darüber, erhalten wir eine Provision, dein Preis bleibt gleich. Auf Score und Reihenfolge hat das keinen Einfluss.
Steht „Anzeige · Erfahrungsbericht“ an einem Produkt, hat der Hersteller das Produkt gestellt oder eine Aufwandspauschale gezahlt. Erfahrungsberichte zählen weder in Score noch Reihenfolge.
Lege bis zu vier Schokoladen ohne Zuckerzusatz in den Vergleich, prüf dein eigenes Produkt oder schau dir die passenden Listen an.