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- Henna
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Rangliste nach Inhaltsstoffen
„Beste“ heißt hier: höchster Score nach unserer offengelegten Formel. Das ist unsere Einordnung der Inhaltsstoffe, kein allgemeingültiges Urteil über Wirkung oder Qualität. So bewerten wir
Wir haben 36 Haarfarben nach offener Methodik nach ihren Inhaltsstoffen bewertet. Den höchsten Score hat khadi Pflanzenhaarfarbe Reines Henna 100 g (94 von 100).
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Von 36 Haarfarben hat khadi Pflanzenhaarfarbe Reines Henna 100 g den höchsten Score (94 von 100). Die Top 3 nach Score sind khadi Pflanzenhaarfarbe Reines Henna 100 g (94), LOGONA Pflanzen-Haarfarbe Creme 240 Nougatbraun 150 g (91) und khadi Pflanzenhaarfarbe Schwarz 100 g (89).
1Symbolfotopulver · 1 Inhaltsstoff
2Symbolfotocreme · 20 Inhaltsstoffe
3Symbolfotopulver · 3 Inhaltsstoffe
Teil-Ranglisten und „Ohne“-Listen, jede nach derselben Formel sortiert.
Sortiert wird nur nach Score. Bei gleichem Score steht das Produkt mit mehr geprüften Kriterien vorn, danach entscheidet der Name (alphabetisch). Der Finder oben grenzt die Liste ein.
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7SymbolfotoJohn Frieda
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9SymbolfotoGUHL
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13SymbolfotoL'Oréal Paris
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18SymbolfotoGARNIER NUTRISSE
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20SymbolfotoGARNIER NUTRISSE
21SymbolfotoL'Oréal Paris
22SymbolfotoL'ORÉAL PARiS EXCELLENCE Creme
23SymbolfotoL'ORÉAL PARiS MAGIC RETOUCH
24SymbolfotoL'Oréal Paris
25SymbolfotoL'ORÉAL PARiS PRÉFÉRENCE
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27SymbolfotoPalette
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29SymbolfotoSchwarzkopf Brillance
30SymbolfotoSchwarzkopf
31SymbolfotoSchwarzkopf Men Perfect
32SymbolfotoSchwarzkopf Re-Nature
33SymbolfotoSHYNE Professional
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36SymbolfotoUnser Score ordnet nur die deklarierten Inhaltsstoffe ein, dazu Kunststoffpolymere, Rückrufe und Siegel. 5 von 36 Haarfarben sind „unauffällig“ (Score ab 85, keine Stoffe der Stufe 2 und 3), 28 enthalten mindestens einen Stoff der Stufe 2, keines einen der Stufe 3.
SymbolbildSymbolbild ohne Marke. Originalfotos dürfen wir derzeit nicht zeigen.
Stufe 2 heißt: Eine Behörde oder ein Fachausschuss sieht ein Risiko, nennt keine sichere Höchstmenge, oder ein Beschränkungsverfahren läuft. 28 von 36 Haarfarben enthalten einen solchen Stoff, Stufe 3 kommt in keinem vor.
Den höchsten Score (94) hat khadi Pflanzenhaarfarbe Reines Henna 100 g. Die Tabelle zeigt alle 36 mit Angaben, Zahl der Inhaltsstoffe und Stoffen der Stufe 2 und 3.
Quelle: eigene Einordnung nach Formel 2.2, Zutatenliste laut Hersteller und Handel. So sortieren wir
Score 0 bis 100 nach offener Formel 2.2: Inhaltsstoffe (75 Prozent), Umwelt: Kunststoffpolymere (10 Prozent), Bio- oder Naturkosmetik-Siegel (5 Prozent) und Rückrufe und Behördenwarnungen (10 Prozent) (ein Siegel nur mit Beleg in der Datenbank des Siegelgebers). Je höher, desto weniger auffällige Stoffe. Kein Testurteil, keine Aussage zu Wirkung oder Verträglichkeit. So sortieren wir
Jeder Abschnitt mit Quellen und Datum der Quelle.
Das BfR teilt Haarfarben nach ihrer Haltbarkeit in drei Gruppen ein. Temporäre Farben halten 1 bis 2 Haarwäschen, semipermanente Farben, also Tönungen, müssen nach 8 bis 10 Haarwäschen erneuert werden. Bei beiden lagern sich die Farbstoffe an das Keratin des Haares an oder dringen in die Haarfaser ein. Das BfR nennt sie nicht oxidativ.
Permanente Haarfarben heißen Oxidationshaarfarben. Hier entsteht die Farbe laut BfR aus farblosen Vorstufen durch eine chemische Reaktion mit Wasserstoffperoxid, direkt auf und im Haar. Das Haar wird durchgefärbt, die Farbe lässt sich nicht auswaschen. Deshalb bestehen diese Produkte aus mindestens zwei Teilen, Farbcreme und Entwickler, die du erst kurz vor der Anwendung mischst. Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass Oxidationshaarfarben das Haar so beanspruchen, dass den Packungen eine Pflegespülung beiliegt.
Achte auf die Bezeichnung: Auch Produkte, die als „Intensivtönung“ verkauft werden, können oxidativ arbeiten. Erkennbar ist das am beiliegenden Entwickler mit Wasserstoffperoxid und am langen Allergie-Warnhinweis. Pflanzenhaarfarben wie Henna und Indigo gehören zu den nicht oxidativen Farben; sie bestehen aus gemahlenen Blättern, die mit Wasser angerührt werden.
p-Phenylendiamin (PPD) und Toluol-2,5-diamin (PTD) sind Entwickler in Oxidationshaarfarben. Zusammen mit Wasserstoffperoxid und sogenannten Kupplern bilden sie die Farbpigmente im Haar. Der SCCS, der wissenschaftliche Ausschuss der EU-Kommission für Verbrauchersicherheit, führt beide in seinem Memorandum zu Haarfarbstoffen als extrem stark hautsensibilisierend. Er hält Haarfarbstoffe mit hautsensibilisierender Wirkung für Verbraucher möglicherweise nicht sicher, besonders bei extremer und starker Wirkung.
Die EU erlaubt PPD und PTD deshalb nur als Haarfärbestoffe und mit Höchstmengen: PPD bis 2 Prozent, PTD bis 2,0 Prozent (als freie Base) auf dem Haar nach dem Mischen. Auf der Packung muss ein langer Warnhinweis stehen. Er beginnt mit „Haarfärbemittel können schwere allergische Reaktionen hervorrufen.“ und nennt die Fälle, in denen du nicht färben sollst: bei Ausschlag im Gesicht oder empfindlicher, gereizter oder verletzter Kopfhaut, nach einer früheren Reaktion auf eine Haarfarbe und nach einer Reaktion auf eine Tätowierung mit „schwarzem Henna“. Dazu kommen Angaben wie „Enthält Phenylendiamine (Toluylendiamine)“ und „Geeignete Handschuhe tragen“.
Derselbe Warnhinweis gilt für viele weitere Oxidationsfarbstoffe, zum Beispiel m-Aminophenol, p-Aminophenol oder Resorcin. Eine Allergie gegen PPD ist laut BfR nicht heilbar. PPD steckt auch in Farbstoffen dunkler Lederwaren und Textilien, deshalb ist es für einmal sensibilisierte Menschen schwer, den Stoff zu meiden. In der Zutatenliste findest du die Stoffe zum Beispiel als p-Phenylenediamine oder Toluene-2,5-Diamine Sulfate.
Viele Hersteller empfehlen in der Gebrauchsanweisung, die Farbe vorab auf einer kleinen Hautstelle auszuprobieren. Der gesetzliche Warnhinweis aus Anhang III verlangt einen solchen Hauttest nicht. Das BfR rät Verbraucherinnen und Verbrauchern ausdrücklich davon ab, PPD-haltige Haarfarben selbst zu testen. Begründung: Ob eine Allergie entsteht, hängt auch davon ab, wie oft die Haut mit dem Stoff in Kontakt kommt. Ein Selbsttest vor jeder Färbung verdoppelt die Zahl der Kontakte, zum Beispiel von 8 auf 16 im Jahr.
Der SCCS hat 2019 einen standardisierten Allergie-Selbsttest der Industrie bewertet. Er fand eine hohe Spezifität, aber eine möglicherweise nur mäßige Sensitivität: Bereits sensibilisierte Menschen könnten trotz unauffälligem Ergebnis beim Färben reagieren. Der Selbsttest trage dasselbe Grundrisiko einer Sensibilisierung wie die Haarfarbe selbst. Der SCCS konnte ihn deshalb nicht als Warnsignal für Verbraucher empfehlen.
Für dich heißt das: Ein unauffälliger Hauttest ist keine Garantie. Verlässlicher ist der Blick auf deine Vorgeschichte, so wie es der Pflicht-Warnhinweis vorsieht. Hattest du schon einmal eine Reaktion auf Haarfarbe oder ein Henna-Tattoo, färbst du nicht. Bei Hautreaktionen sind Hautärztinnen und Hautärzte die richtige Adresse.
Ammoniak ist Bestandteil vieler Oxidationshaarfarben. In der Zutatenliste steht es meist als Ammonium Hydroxide, manchmal als Ammonia. Die EU begrenzt Ammoniak in Kosmetik auf 6 Prozent, berechnet als NH3. Ab 2 Prozent muss „Enthält Ammoniak“ auf der Packung stehen.
„Ohne Ammoniak“ heißt nicht, dass ein Produkt keine Oxidationshaarfarbe ist. Auch ammoniakfreie Colorationen enthalten in der Regel Wasserstoffperoxid und Oxidationsfarbstoffe wie PTD und tragen denselben Allergie-Warnhinweis. Statt Ammoniak steht dann häufig Ethanolamin (Ethanolamine, MEA) in der Zutatenliste. Auch Ethanolamin ist in Anhang III geregelt: Es darf nicht mit nitrosierenden Stoffen verwendet werden, und Rohstoffe dürfen höchstens 0,5 Prozent sekundäre Amine enthalten.
Wer Ammoniak meiden möchte, prüft deshalb zwei Dinge: ob Ammonium Hydroxide oder Ammonia in der Zutatenliste steht und ob die Packung einen Entwickler enthält. Ganz ohne Ammoniak, Wasserstoffperoxid und Oxidationsfarbstoffe kommen nur nicht oxidative Tönungen und reine Pflanzenhaarfarben aus.
Wasserstoffperoxid steckt im Entwickler. In Haarmitteln erlaubt die EU höchstens 12 Prozent, das entspricht 40 Volumenprozent. Auf der Packung müssen „Enthält Wasserstoffperoxid“, „Kontakt mit den Augen vermeiden“ und „Sofort Augen spülen, falls das Erzeugnis mit den Augen in Berührung gekommen ist“ stehen, dazu „Geeignete Handschuhe tragen“. Für Mittel auf der Haut liegt die Grenze bei 4 Prozent.
Resorcin ist ein Kuppler in manchen Oxidationshaarfarben. Erlaubt sind höchstens 1,25 Prozent auf dem Haar nach dem Mischen und 0,5 Prozent in Haarlotionen und Shampoos. Neben dem allgemeinen Allergie-Warnhinweis muss „Enthält Resorcin“ auf der Packung stehen, dazu der Hinweis, die Haare nach der Anwendung zu spülen.
Der SCCS hat Resorcin 2021 mit Blick auf mögliche endokrine Eigenschaften neu bewertet und hält es in diesen Grenzen für sicher. Er stuft es nach Tierversuchen als mäßig hautsensibilisierend ein; klinische Studien zeigen laut SCCS, dass eine Kontaktsensibilisierung beim Menschen selten ist. In der Zutatenliste heißt der Stoff Resorcinol. Davon zu unterscheiden ist 2-Methylresorcinol, ein eigener Haarfarbstoff mit eigenem Anhangseintrag.
Henna sind die gemahlenen Blätter des Hennastrauchs (Lawsonia inermis), der färbende Stoff heißt Lawson. In Pflanzenhaarfarben für dunklere Töne steht Henna oft zusammen mit Indigo in der Zutatenliste, den gemahlenen Blättern von Indigofera tinctoria. Beide färben ohne Wasserstoffperoxid und ohne Oxidationsfarbstoffe.
Der SCCS hält Henna als Haarfarbe für sicher, wenn 100 g Pulver mit 300 ml kochendem Wasser angerührt werden. Andere Henna-Extrakte mit abweichender Zusammensetzung deckt diese Bewertung nicht ab, und eine erneute Bewertung der Genotoxizität von Lawson hält der SCCS für wünschenswert. Indigo ist in nicht oxidativen Haarfarben bis 25 Prozent erlaubt (Anhang III Nr. 320). Der SCCS hält das für sicher, eine schwache Hautsensibilisierung sei aber nicht auszuschließen.
Pflanzenhaarfarbe heißt also nicht frei von Allergenen. Ältere Daten im SCCS-Memorandum von 2013 führen Lawson als stark und Indigofera tinctoria sogar als extrem sensibilisierend; die neuere Einzelbewertung zu Indigo von 2020 spricht von schwachem Potenzial. Wenn du empfindlich reagierst, lohnt der Blick auf die Zutatenliste auch hier: Neben Henna und Indigo enthalten manche Mischungen weitere Pflanzenpulver oder Duftstoffe.
„Schwarzes Henna“ ist keine Pflanzenfarbe. Gemeint sind vor allem Hautbemalungen und temporäre Tattoos, wie sie etwa im Urlaub angeboten werden. Laut BfR wird dem Henna dafür PPD beigemischt, damit die Farbe dunkler wird. Für die Färbung der Haut ist PPD in der EU nicht erlaubt. Ein Laie sieht einer Bodypainting-Farbe nicht an, ob sie PPD enthält; das BfR rät deshalb vorsorglich von solchen Tattoos ab.
Der Zusammenhang mit Haarfarbe: Wer durch ein solches Tattoo gegen PPD sensibilisiert wurde, kann später auf Oxidationshaarfarben reagieren. Deshalb steht im Pflicht-Warnhinweis „Temporäre Tätowierungen mit ‚schwarzem Henna‘ können das Allergierisiko erhöhen.“ Wer schon einmal auf eine solche Tätowierung reagiert hat, soll laut Warnhinweis das Haar nicht färben.
Auch bei Haarfärbemitteln mit „Henna“ im Namen lohnt der Blick auf die Zutatenliste. Das BfR hat 2011 Henna-Haarfärbemittel aus dem Handel bewertet, in denen Landesbehörden PPD gefunden hatten, ohne passende Kuppler. Beim Anrühren reagiert PPD dann mit sich selbst; dabei entsteht unter anderem die Bandrowski-Base, die das BfR als genotoxisch und extrem stark sensibilisierend beschreibt. Die Produkte wurden über das EU-Schnellwarnsystem gemeldet und aus dem Verkehr gezogen.
Haarfarben mit Oxidationsfarbstoffen tragen nach Anhang III den Pflichthinweis „Dieses Produkt ist nicht für Personen unter 16 Jahren bestimmt.“ Er steht im selben Warnblock wie der Hinweis auf schwere allergische Reaktionen und gilt für alle Farbstoffe mit diesem Warntext, etwa PPD, PTD oder Resorcin.
Der Hinweis ist eine Kennzeichnungspflicht für das Produkt, kein Verbot für die Person. Er macht aber klar, dass diese Produkte nicht für Kinder und Jugendliche vorgesehen sind. Bedenke dabei: Eine einmal erworbene Allergie gegen PPD ist laut BfR nicht heilbar.
Für Wimpern und Augenbrauen gilt bei PPD-haltigen Haarfarben zusätzlich: „Nicht zur Färbung von Wimpern und Augenbrauen verwenden.“ Wimpernfärbemittel mit PPD sind nur für die gewerbliche Verwendung erlaubt und tragen ebenfalls den Hinweis auf das Mindestalter von 16 Jahren.
Ausführliche Antworten mit Quellen.
Ein bestes Produkt für alle gibt es nicht; Wirkung, Verträglichkeit, Qualität und Preis bewerten wir nicht. Unser Score beantwortet nur eine Frage: Welche Stoffe stehen laut Zutatenliste drin, und wie ordnen öffentliche Quellen diese Stoffe ein?
Von 36 Haarfarben hat khadi Pflanzenhaarfarbe Reines Henna 100 g den höchsten Score (94 von 100). Die Top 3 nach Score sind khadi Pflanzenhaarfarbe Reines Henna 100 g (94), LOGONA Pflanzen-Haarfarbe Creme 240 Nougatbraun 150 g (91) und khadi Pflanzenhaarfarbe Schwarz 100 g (89).
Quelle: eigene Einordnung nach Formel 2.2
Sortiert wird nur nach Score. Bei gleichem Score steht das Produkt mit mehr geprüften Kriterien vorn, danach entscheidet der Name (alphabetisch). Grundlage ist die Zutatenliste des Herstellers mit Quelle. Eine Vorauswahl von Hand oder einen Vorrang für einzelne Stoffe gibt es nicht.
Die Top 3 sind die ersten drei der Rangliste. Affiliate-Provisionen haben auf Reihenfolge und Top 3 keinen Einfluss, und kein Hersteller kann eine Platzierung kaufen.
Quelle: Methodik, So sortieren wir
Eine Oxidationshaarfarbe bildet die Farbe mit Wasserstoffperoxid direkt im Haar, sie wäscht sich nicht aus. Eine nicht oxidative Tönung lagert Farbstoffe nur an und hält laut BfR etwa 8 bis 10 Haarwäschen. Manche Produkte mit „Tönung“ im Namen arbeiten trotzdem oxidativ; das erkennst du am Entwickler in der Packung.
Ohne Ammoniak heißt nicht ohne Oxidation. Ammoniakfreie Colorationen enthalten meist trotzdem Wasserstoffperoxid und Oxidationsfarbstoffe wie PTD und tragen denselben Allergie-Warnhinweis. Statt Ammoniak steht häufig Ethanolamin in der Zutatenliste, das ebenfalls in Anhang III der Kosmetikverordnung geregelt ist.
Ja, nicht oxidative Tönungen und reine Pflanzenhaarfarben aus Henna und Indigo kommen ohne diese Stoffe aus. Oxidationshaarfarben enthalten laut BfR häufig PPD, viele auch den verwandten Stoff PTD. Der SCCS führt beide als extrem stark hautsensibilisierend; die Zutatenliste zeigt dir, was enthalten ist.
Der gesetzliche Warnhinweis verlangt keinen Hauttest. Das BfR rät sogar davon ab, PPD-haltige Haarfarben selbst auf der Haut zu testen, weil jeder Kontakt das Risiko einer Allergie erhöht (Stellungnahme 015/2014). Auch der SCCS konnte einen standardisierten Selbsttest 2019 nicht empfehlen.
Reines Henna enthält kein PPD; der SCCS hält Henna-Pulver als Haarfarbe für sicher, wenn es wie vorgesehen angerührt wird. Indigo, das für dunkle Töne zugemischt wird, kann laut SCCS schwach sensibilisieren. Wer bereits eine Allergie hat, klärt den Wechsel am besten hautärztlich ab und prüft die Zutatenliste auf beigemischte Farbstoffe.
So heißen Farben für temporäre Hauttattoos, denen laut BfR oft PPD beigemischt wird, damit sie dunkler färben. Für die Hautfärbung ist PPD in der EU nicht erlaubt. Eine solche Tätowierung kann eine PPD-Allergie auslösen, die später beim Haarefärben zu Reaktionen führt; deshalb steht sie im Pflicht-Warnhinweis.
Haarfarben mit Oxidationsfarbstoffen müssen den Hinweis „Dieses Produkt ist nicht für Personen unter 16 Jahren bestimmt“ tragen (VO 1223/2009 Anhang III). Das ist eine Kennzeichnungspflicht, kein Verbot, zeigt aber, dass die Produkte nicht für Kinder und Jugendliche vorgesehen sind.
Als bedenklich (Stufe 2) führen wir Stoffe, bei denen eine Behörde oder ein Fachausschuss ein Risiko sieht und keine sichere Höchstmenge nennt oder ein Beschränkungsverfahren läuft; ein Warnhinweis oder eine Höchstmenge allein ergibt Stufe 1; jede Einstufung steht mit Quelle im Stoff-Lexikon. Stufe 3 (Schadstoff im engeren Sinn) kommt in keinem der 36 Produkte vor.
In dieser Rangliste: Toluol-2,5-diamin in 23, m-Aminophenol in 21, 2,4-Diaminophenoxyethanol-HCl in 11, Hydroxyethyl-3,4-methylendioxyanilin-HCl in 10, 2-Methylresorcin in 8 und Natriumsalicylat in 7 von 36 Produkten. Ohne einen Stoff der Stufe 2 oder 3 kommen 8 aus. Die Stufe beschreibt den Stoff, nicht die Menge im Produkt.
Quelle: Stoff-Lexikon
Der Score ordnet die deklarierten Angaben nach unserer offenen Methodik ein. Gewichtet werden Inhaltsstoffe (75 Prozent), Umwelt: Kunststoffpolymere (10 Prozent), Bio- oder Naturkosmetik-Siegel (5 Prozent) und Rückrufe und Behördenwarnungen (10 Prozent); ein Siegel zählt nur mit Beleg in der Datenbank des Siegelgebers. Je höher der Score, desto weniger auffällige Stoffe.
Der Score ist kein Testurteil und keine Sicherheitsbewertung. In dieser Rangliste reichen die Scores von 10 bis 94, der Median liegt bei 10. Maßgeblich ist immer die Angabe auf der Verpackung.
Einen festen Rhythmus versprechen wir nicht. Wann wir die Daten zuletzt geprüft haben, steht unten auf jeder Seite. Ändert ein Hersteller seine Rezeptur und erfahren wir davon, kann sich die Einordnung nach derselben Formel ändern.
Fällt dir eine Abweichung zwischen Packung und unserer Angabe auf, melde sie uns gern; einen Anspruch auf Prüfung oder Antwort gibt es nicht. Hersteller können Belege schicken und eine kurze, sachliche Stellungnahme einreichen. Maßgeblich ist immer die Angabe auf der Verpackung.
Zutatenliste je Produkt laut Hersteller und Handel, jede Stoffeinstufung mit Quelle im Stoff-Lexikon.
Hersteller ändern Rezepturen. Unsere Angaben stammen aus der hinterlegten Zutatenliste; maßgeblich ist, was auf deiner Packung steht. Abweichung gefunden? Melde sie uns.
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Steht „Anzeige · Erfahrungsbericht“ an einem Produkt, hat der Hersteller das Produkt gestellt oder eine Aufwandspauschale gezahlt. Erfahrungsberichte zählen weder in Score noch Reihenfolge.
Lege bis zu vier Haarfarben in den Vergleich, prüf dein eigenes Produkt oder schau dir die passenden Listen an.