Naturli
Naturli Organic Block 200 g
10 Inhaltsstoffe
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Rangliste nach Inhaltsstoffen
„Beste“ heißt hier: höchster Score nach unserer offengelegten Formel. Das ist unsere Einordnung der Inhaltsstoffe, kein allgemeingültiges Urteil über Wirkung oder Qualität. So bewerten wir
Wir haben 32 Margarinen nach offener Methodik nach ihren Inhaltsstoffen bewertet. Den höchsten Score teilen sich 4 Produkte, in der Liste zuerst Naturli Organic Block 200 g (100 von 100).
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Von 32 Margarinen haben vier den höchsten Score (100 von 100). Die Top 3 nach Score sind Naturli Organic Block 200 g, Naturli Veganes Streichfett 225 g und Vitaquell Bio Megarine Halbes Pfund 250 g (je 100).
Naturli
10 Inhaltsstoffe
10 Inhaltsstoffe
9 Inhaltsstoffe
Teil-Ranglisten und „Ohne“-Listen, jede nach derselben Formel sortiert.
Sortiert wird nur nach Score. Bei gleichem Score steht das Produkt mit mehr geprüften Kriterien vorn, danach entscheidet der Name (alphabetisch). Der Finder oben grenzt die Liste ein.
Naturli
Becel
Becel
Becel
Deli Reform
Violife
Unser Score ordnet nur die deklarierten Inhaltsstoffe ein, dazu Kunststoffpolymere, Rückrufe und Siegel. 23 von 32 Margarinen sind „unauffällig“ (Score ab 85, keine Stoffe der Stufe 2 und 3), 1 enthalten mindestens einen Stoff der Stufe 2, keines einen der Stufe 3.
SymbolbildSymbolbild ohne Marke. Originalfotos dürfen wir derzeit nicht zeigen.
Stufe 2 heißt: Eine Behörde oder ein Fachausschuss sieht ein Risiko, nennt keine sichere Höchstmenge, oder ein Beschränkungsverfahren läuft. 1 von 32 Margarinen enthalten einen solchen Stoff, Stufe 3 kommt in keinem vor.
Den höchsten Score (100) erreichen Naturli Organic Block 200 g, Naturli Veganes Streichfett 225 g, Vitaquell Bio Megarine Halbes Pfund 250 g, Vitaquell But Better Bio vegane Butter-Alternative 250 g. Die Tabelle zeigt alle 32 mit Angaben, Zahl der Inhaltsstoffe und Stoffen der Stufe 2 und 3.
Quelle: eigene Einordnung nach Formel 2.2, Zutatenliste laut Hersteller und Handel. So sortieren wir
Score 0 bis 100 nach offener Formel 2.2: Inhaltsstoffe (80 Prozent), Bio-Siegel (10 Prozent) und Rückrufe und Behördenwarnungen (10 Prozent) (ein Siegel nur mit Beleg in der Datenbank des Siegelgebers). Je höher, desto weniger auffällige Stoffe. Kein Testurteil, keine Aussage zu Wirkung oder Verträglichkeit. So sortieren wir
Jeder Abschnitt mit Quellen und Datum der Quelle.
Eine klassische Margarine besteht überwiegend aus pflanzlichen Ölen und Fetten und hat 80 bis 90 Prozent Fett, so die Verbraucherzentrale. Sie darf bis zu 3 Prozent Milchfett enthalten. Daneben gibt es Dreiviertelfett- und Halbfettmargarinen. Bei der Bezeichnung „Streichfett X %“ können Anbieter einen beliebigen Fettgehalt wählen.
Die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern hat 2024 Margarinen und Streichfette in einem Marktcheck geprüft; das Ergebnis liest du dort. Eine Mengenangabe der einzelnen Fette ist nur Pflicht, wenn ein Fett besonders hervorgehoben wird.
In unserer Auswahl reicht der Fettgehalt von 28 bis 80 g je 100 g. Fettreduzierte Streichfette enthalten mehr Wasser und dafür oft Emulgatoren wie Polyglycerin-Polyricinoleat (E 476) und Konservierungsstoffe wie Kaliumsorbat.
Palmöl muss in der Zutatenliste mit seiner Herkunft stehen, etwa „Palm“, „Palmfett“ oder „pflanzliche Fette (Palm)“. In unserer Auswahl enthalten 10 von 32 Margarinen Palmöl oder Palmfett, darunter auch Bio-Produkte.
Damit Margarine ohne Palmöl streichfest bleibt, nutzen Hersteller Kokosfett, Sheafett oder ganz gehärtetes Sonnenblumenöl. Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass Kokos- und Palmfett einen hohen Anteil gesättigter Fettsäuren haben. Bei einem Streichfett, das auf Palmöl verzichtete und dafür Kokosfett und ganz gehärtetes Sonnenblumenöl einsetzte, stiegen die gesättigten Fettsäuren laut Verbraucherzentrale von 18 auf 21 g je 100 g.
In unserer Auswahl reichen die gesättigten Fettsäuren von 6,2 bis 46 g je 100 g. Die höchsten Werte haben palmölfreie Bio-Alternativen mit Kokos- und Sheafett (39 bis 46 g), die niedrigsten Rezepturen auf Basis von Raps-, Sonnenblumen- und Leinöl (6,2 bis 12 g). Die Margarinen mit Palmöl liegen dazwischen, bei 12 bis 40 g.
Die DGE empfiehlt, gesättigte Fettsäuren auf 7 bis 10 Prozent der Energiezufuhr zu begrenzen. Unsere Rangliste zeigt Fett und gesättigte Fettsäuren je 100 g als Hinweis; in den Score fließen sie nicht ein.
Beim Härten werden flüssige Öle fest. Dabei entstehen aus ungesättigten Fettsäuren gesättigte. Bei der Teilhärtung können zusätzlich Trans-Fettsäuren entstehen, so die Verbraucherzentrale. Gehärtete Öle und Fette müssen in der Zutatenliste den Zusatz „ganz gehärtet“ oder „teilweise gehärtet“ tragen.
Seit April 2021 dürfen Lebensmittel für Verbraucher höchstens 2 g Trans-Fettsäuren je 100 g Fett enthalten; ausgenommen sind Trans-Fettsäuren, die natürlich in tierischem Fett vorkommen (VO 2019/649). Die EU begründet das mit einer EFSA-Empfehlung, die Aufnahme so niedrig wie möglich zu halten. Auf der Packung muss der Trans-Fettgehalt nicht stehen.
In unserer Auswahl steht gehärtetes Fett in 6 Produkten: gehärtetes Sonnenblumenöl in 4, gehärtetes Rapsöl in 2. Die Verbraucherzentrale rät, Margarine möglichst ohne gehärtete Fette zu wählen. Die Werbung „ohne gehärtete Fette“ sieht sie kritisch, weil sie als nicht zugelassene nährwertbezogene Angabe verstanden werden kann.
Die Ester entstehen vor allem beim Raffinieren pflanzlicher Fette und Öle und finden sich deshalb in Margarine. Die EFSA fand 2016 die höchsten Gehalte in Palmöl und Palmfett, gefolgt von anderen Ölen und Fetten. Für Verbraucher ab drei Jahren waren Margarinen sowie Kuchen und Gebäck die Hauptquellen.
Für 3-MCPD hat die EFSA 2018 eine tolerierbare tägliche Aufnahme von 2 µg je kg Körpergewicht festgelegt. Glycidol, das aus den Glycidylestern freigesetzt wird, kann das Erbgut schädigen; dafür gibt es keine unbedenkliche Menge, die Gehalte sollen so weit wie möglich sinken.
Das BfR fand 2022 für Erwachsene keine Überschreitung der tolerierbaren Aufnahme von 3-MCPD, für Kinder teils eine deutliche. Margarinen und Pflanzencremes tragen zwar weniger zur Gesamtaufnahme bei als andere Gruppen, sind aber relevant, weil 97 Prozent der Kinder sie essen. Das BfR empfiehlt, die Gehalte dort weiter zu senken.
Für die Öle und Fette, aus denen Margarine hergestellt wird, gelten EU-Höchstgehalte: Glycidylester höchstens 1.000 µg/kg, 3-MCPD je nach Öl 1.250 oder 2.500 µg/kg. „Ohne Palmöl“ schließt die Ester nicht aus, weil sie bei der Raffination aller Pflanzenfette entstehen.
Pflanzensterine kommen in geringen Mengen in Ölen, Nüssen und Samen vor. Manchen Margarinen werden sie in konzentrierter Form zugesetzt, um den Cholesterinspiegel zu senken. Solche Produkte müssen nach EU-Recht unter anderem folgende Hinweise tragen: nur für Personen, die ihren Cholesterinspiegel senken möchten; bei cholesterinsenkenden Arzneimitteln nur unter ärztlicher Aufsicht; möglicherweise nicht geeignet für Schwangere, Stillende und Kinder unter fünf Jahren; mehr als 3 g zugesetzte Pflanzensterine am Tag vermeiden.
Das BfR hat 2011 eine Studie bewertet, die Hinweise auf mögliche Herz-Kreislauf-Risiken bei Menschen ohne erhöhten Cholesterinspiegel gibt, die solche Lebensmittel länger und in höheren Mengen essen. Das Ausmaß lasse sich nicht beziffern. Das BfR und die Verbraucherzentralen fordern eine Neubewertung auf EU-Ebene.
Die Verbraucherzentrale rät, solche Margarine nicht für die ganze Familie zu kaufen. Laut BfR essen sie oft auch Menschen ohne erhöhten Cholesterinspiegel und Kinder. In unserer Auswahl enthält eine Margarine zugesetzte Pflanzensterine.
Nicht unbedingt. Margarine darf tierische Fette und Milchbestandteile enthalten, etwa Buttermilch, Magermilchjoghurt oder Molkenerzeugnis.
Auch eine „Pflanzenmargarine“ kann tierische Bestandteile enthalten, etwa über Zusatzstoffe, Aromen oder Vitamin D. Wer sicher sein will, achtet laut Verbraucherzentrale auf eine ausdrückliche Vegan-Kennzeichnung.
In unserer Auswahl sind 4 Margarinen nicht vegan: Sie enthalten Sauermolkenpulver, Joghurt oder Buttermilch. Milch ist ein kennzeichnungspflichtiges Allergen und in der Zutatenliste hervorgehoben.
Laut BfR tragen bei Jugendlichen und Erwachsenen unter anderem Fette und Öle zur Aufnahme gesättigter (MOSH) und aromatischer Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH) bei. Sie gelangen etwa über Erntemaschinen, Transport, Verarbeitung oder Verpackung in Lebensmittel. Für MOSH sieht die EFSA (2023) bei der derzeitigen Aufnahme keinen Grund zur Besorgnis; bei MOAH können Stoffe mit drei oder mehr aromatischen Ringen das Erbgut verändern.
Gesetzliche Grenzwerte gibt es laut BfR derzeit nicht. Nach Vorgaben eines Fachausschusses der EU-Kommission von 2022 sollen Lebensmittel mit mehr als 50 Prozent Fett ab 2 mg MOAH je kg vom Markt genommen werden, solche mit mehr als 4 bis 50 Prozent Fett ab 1 mg je kg. Das BfR fordert, Einträge weiter zu minimieren. Auf dem Etikett steht dazu nichts.
Ausführliche Antworten mit Quellen.
Ein bestes Produkt für alle gibt es nicht; Wirkung, Verträglichkeit, Qualität und Preis bewerten wir nicht. Unser Score beantwortet nur eine Frage: Welche Stoffe stehen laut Zutatenliste drin, und wie ordnen öffentliche Quellen diese Stoffe ein?
Von 32 Margarinen haben vier den höchsten Score (100 von 100). Die Top 3 nach Score sind Naturli Organic Block 200 g, Naturli Veganes Streichfett 225 g und Vitaquell Bio Megarine Halbes Pfund 250 g (je 100).
Quelle: eigene Einordnung nach Formel 2.2
Sortiert wird nur nach Score. Bei gleichem Score steht das Produkt mit mehr geprüften Kriterien vorn, danach entscheidet der Name (alphabetisch). Grundlage ist die Zutatenliste des Herstellers mit Quelle. Eine Vorauswahl von Hand oder einen Vorrang für einzelne Stoffe gibt es nicht.
Die Top 3 sind die ersten drei der Rangliste. Affiliate-Provisionen haben auf Reihenfolge und Top 3 keinen Einfluss, und kein Hersteller kann eine Platzierung kaufen.
Quelle: Methodik, So sortieren wir
Sie enthält kein Palmöl, das laut EFSA die höchsten Gehalte an 3-MCPD- und Glycidylestern aufweist. Die Ester entstehen aber beim Raffinieren aller Pflanzenfette. Ersatzfette wie Kokos- oder Sheafett können mehr gesättigte Fettsäuren bringen: In unserer Auswahl haben palmölfreie Bio-Alternativen bis zu 46 g je 100 g.
Margarine hat 80 bis 90 Prozent Fett und darf bis zu 3 Prozent Milchfett enthalten. Bei „Streichfett X %“ können Anbieter einen beliebigen Fettgehalt wählen; er steht dann im Namen (Verbraucherzentrale).
Industrielle Trans-Fettsäuren sind in der EU seit April 2021 auf 2 g je 100 g Fett begrenzt (VO 2019/649). Sie entstehen vor allem bei der Teilhärtung. In unserer Auswahl kommt ganz gehärtetes Öl als Sonnenblumenöl in 4 und als Rapsöl in 2 Produkten vor, teilweise gehärtetes oder gehärtetes Fett ohne diese Angabe in 0. Ganz gehärtete Öle stufen wir mit 0 ein, teilweise gehärtete wegen der Höchstmenge für Trans-Fettsäuren mit 1, gehärtete ohne Angabe vorsorglich ebenfalls mit 1. Der Trans-Fettgehalt muss nicht auf der Packung stehen.
Nach den Pflichthinweisen ist sie nur für Personen bestimmt, die ihren Cholesterinspiegel senken möchten. Für Schwangere, Stillende und Kinder unter fünf Jahren ist sie möglicherweise nicht geeignet, und mehr als 3 g zugesetzte Pflanzensterine am Tag sollen vermieden werden (VO 1169/2011 Anhang III Nr. 5.1).
Nicht immer. Margarine darf Milchbestandteile wie Buttermilch oder Molke enthalten. Sicherer ist eine ausdrückliche Vegan-Kennzeichnung.
Das BfR hat für Kinder teils deutliche Überschreitungen der tolerierbaren Aufnahme von 3-MCPD errechnet. Margarinen und Pflanzencremes essen 97 Prozent der Kinder; deshalb empfiehlt das BfR, die Gehalte dort weiter zu senken (Stellungnahme 005/2022).
Als bedenklich (Stufe 2) führen wir Stoffe, bei denen eine Behörde oder ein Fachausschuss ein Risiko sieht und keine sichere Höchstmenge nennt oder ein Beschränkungsverfahren läuft; ein Warnhinweis oder eine Höchstmenge allein ergibt Stufe 1; jede Einstufung steht mit Quelle im Stoff-Lexikon. Stufe 3 (Schadstoff im engeren Sinn) kommt in keinem der 32 Produkte vor.
In dieser Rangliste: Pflanzensterinester in 1 von 32 Produkten. Ohne einen Stoff der Stufe 2 oder 3 kommen 31 aus. Die Stufe beschreibt den Stoff, nicht die Menge im Produkt.
Quelle: Stoff-Lexikon
Der Score ordnet die deklarierten Angaben nach unserer offenen Methodik ein. Gewichtet werden Inhaltsstoffe (80 Prozent), Bio-Siegel (10 Prozent) und Rückrufe und Behördenwarnungen (10 Prozent); ein Siegel zählt nur mit Beleg in der Datenbank des Siegelgebers. Je höher der Score, desto weniger auffällige Stoffe.
Der Score ist kein Testurteil und keine Sicherheitsbewertung. In dieser Rangliste reichen die Scores von 72 bis 100, der Median liegt bei 90. Maßgeblich ist immer die Angabe auf der Verpackung.
Einen festen Rhythmus versprechen wir nicht. Wann wir die Daten zuletzt geprüft haben, steht unten auf jeder Seite. Ändert ein Hersteller seine Rezeptur und erfahren wir davon, kann sich die Einordnung nach derselben Formel ändern.
Fällt dir eine Abweichung zwischen Packung und unserer Angabe auf, melde sie uns gern; einen Anspruch auf Prüfung oder Antwort gibt es nicht. Hersteller können Belege schicken und eine kurze, sachliche Stellungnahme einreichen. Maßgeblich ist immer die Angabe auf der Verpackung.
Zutatenliste je Produkt laut Hersteller und Handel, jede Stoffeinstufung mit Quelle im Stoff-Lexikon.
Hersteller ändern Rezepturen. Unsere Angaben stammen aus der hinterlegten Zutatenliste; maßgeblich ist, was auf deiner Packung steht. Abweichung gefunden? Melde sie uns.
* Links mit Sternchen sind Affiliate-Links. Kaufst du darüber, erhalten wir eine Provision, dein Preis bleibt gleich. Auf Score und Reihenfolge hat das keinen Einfluss.
Steht „Anzeige · Erfahrungsbericht“ an einem Produkt, hat der Hersteller das Produkt gestellt oder eine Aufwandspauschale gezahlt. Erfahrungsberichte zählen weder in Score noch Reihenfolge.
Lege bis zu vier Margarinen in den Vergleich, prüf dein eigenes Produkt oder schau dir die passenden Listen an.