Stearalkonium-BentonitStearalkonium BentoniteStufe 1 · umstritten
Mit einer quartären Ammoniumverbindung behandeltes Tonmineral (Bentonit, ein Aluminiumsilikat), verdickt Nagellack und hält Pigmente in der Schwebe. Laut Herstellerangaben (gitti) kann die Kombination mit Nitrocellulose zur Bildung von Nitrosamin-Spuren beitragen; das betrifft Verunreinigungen, nicht den Stoff selbst. Als aluminiumhaltiger Bestandteil fällt der behandelte Bentonit unter Anhang III Nr. 381 der VO (EG) 1223/2009 (eingefügt durch VO (EU) 2026/909): Für Produkte, die ab 01.01.2027 in Verkehr gebracht werden, gilt je Produktart eine Höchstkonzentration an Aluminium, zum Beispiel 3,18 Prozent in Zahnpasta und 3,81 Prozent in vielen Mitteln, die auf der Haut verbleiben. Ausgenommen sind nur die dort einzeln genannten Stoffe, etwa Kaolin (Anhang IV Nr. 119) und die Stearate (Anhang IV Nr. 150). Warum Stufe 1: Eine Höchstmenge in der Verordnung führt nach unserer Methodik zu Stufe 1, für alle Stoffe gleich, und ist kein Risiko-Urteil einer Behörde.
Quelle: CosIng: STEARALKONIUM BENTONITE (10.10.2026)