SymbolbildZahnpasta
5 von 49 mit Natriummonofluorphosphat
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Stoff im Porträt
Hier siehst du, wie Behörden und Fachgremien den Stoff einordnen, in welchen bewerteten Produkten er steckt und welche ohne ihn auskommen. Jede Einstufung mit Quelle.
Natriummonofluorphosphat (INCI: SODIUM MONOFLUOROPHOSPHATE) stufen wir als umstritten ein (Stufe 1 von 3). Er steckt in 5 von 49 Produkten im Bereich Zahnpasta und 1 von 35 Produkten im Bereich Mundspülung.
Symbolbild5 von 49 mit Natriummonofluorphosphat
Symbolbild1 von 35 mit Natriummonofluorphosphat
Je Bereich die Produkte ohne den Stoff, in der Reihenfolge der Rangliste. Sortiert wird nur nach Score. Bei gleichem Score steht das Produkt mit mehr geprüften Kriterien vorn, danach entscheidet der Name (alphabetisch). Die Reihenfolge ist keine Kaufempfehlung.
44 von 49 ohneSymbolbild
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34 von 35 ohneSymbolbildNatriummonofluorphosphat steht laut Zutatenliste in 6 von 84 bewerteten Produkten der betroffenen Bereiche (7 Prozent, eigene Zählung). In 3 Listen stehen die Produkte ohne Natriummonofluorphosphat, sortiert nach Score.
15 von 49 bewerteten ohne Natriummonofluorphosphat
8 von 35 bewerteten ohne Natriummonofluorphosphat
9 von 27 bewerteten ohne Natriummonofluorphosphat
Die Stufe folgt aus Bewertungen von Behörden und Fachgremien, jede mit Quelle. Sie beschreibt den Stoff, nicht die Menge in einem Produkt.
Im Score kein Abzug
In den ausgewerteten Bewertungen von EU, SCCS, EFSA oder BfR steht kein Anlass für einen Abzug; das ist keine Sicherheitsgarantie.
Im Score minus 5 Punkte
Natriummonofluorphosphat
Es gibt eine Diskussion, eine Höchstmenge, einen Warnhinweis oder ein bekanntes Allergiepotenzial, aber keine Einstufung als bedenklich.
Im Score minus 15 Punkte
Eine Behörde oder ein Fachausschuss sieht ein Risiko, nennt keine sichere Höchstmenge, oder ein Beschränkungsverfahren läuft.
Im Score minus 40 Punkte
Der Stoff ist in der Produktart verboten oder nach EU-Chemikalienrecht als Schadstoff eingestuft.
Steht ein Stoff unter den ersten fünf Zutaten, zählt sein Abzug 1,5-fach. Die Abzüge gelten im Teilscore Inhaltsstoffe, der bei 100 Punkten startet.
Natriummonofluorphosphat setzt im Mund Fluorid frei und wird zur Kariesvorbeugung eingesetzt (CosIng: Mundpflege, gegen Zahnbelag). Fachgesellschaften aus Kinder- und Zahnmedizin empfehlen seit 2021 einheitlich Zahnpasta mit 1000 ppm Fluorid für Kinder ab dem ersten Zahn, in reiskorngroßer und ab zwei Jahren erbsengroßer Menge (Berg et al. 2021). Diskutiert wird vor allem Zahnfluorose bei Kleinkindern, die Zahnpasta verschlucken; der SCCP sah bei 1000 bis 1500 ppm und bestimmungsgemäßem Gebrauch nur ein minimales Fluoroserisiko, solange Zahnpasta die einzige Fluoridquelle ist (SCCP/0882/05). Eine Monografie des US National Toxicology Program (2024) verbindet hohe Gesamtaufnahmen, etwa Trinkwasser mit mehr als 1,5 mg Fluorid je Liter, mit niedrigerem IQ bei Kindern; Zahnpasta hat sie nicht gesondert bewertet. Stufe 1 bildet hier die Kennzeichnungspflicht und die Höchstmenge der Verordnung ab (höchstens 0,15 Prozent Fluor, Pflichthinweis für Kinder bis 6 Jahre, VO (EG) 1223/2009 Anhang III); sie ist keine Empfehlung gegen fluoridhaltige Zahnpasta.
Zulassung: In der EU in Mundpflegemitteln bis 0,15 Prozent Fluor (1500 ppm) zugelassen, auch in Mischung mit anderen Fluorverbindungen insgesamt höchstens 0,15 Prozent (VO 1223/2009 Anhang III Nr. 27). Pflichtangabe „Enthält Natriummonofluorphosphat“; bei Zahnpasta mit 0,1 bis 0,15 Prozent Fluor zusätzlich der Hinweis, Kinder bis sechs Jahre sollen eine erbsengroße Menge unter Aufsicht verwenden und bei weiterer Fluoridaufnahme Zahnarzt oder Arzt fragen, sofern das Produkt nicht als nur für Erwachsene gekennzeichnet ist.
SODIUM MONOFLUOROPHOSPHATE | INCI-Name auf Kosmetik |
|---|---|
10163-15-2 | CAS-Nummer (Chemikalienregister) |
Natriumfluorophosphat | weitere Bezeichnung |
MFP | weitere Bezeichnung |
Sodium Mono_uorophosphate | weitere Bezeichnung |
Eigene Zählung aus 84 bewerteten Produkten der betroffenen Bereiche. Spaltenköpfe sortieren.
| Bereich | Produkte | mit | ohne | Stufe hier |
|---|---|---|---|---|
| Zahnpasta | 49 | 5 | 44 | 1 |
| Mundspülung | 35 | 1 | 34 | 1 |
| Produkt | Bereich | Score |
|---|---|---|
| Colgate Junior Lächeln Zahnpasta 6 bis 12 Jahre 75 ml | Zahnpasta | 80 |
| Signal Zahnpasta Kinder Fruchtgeschmack 0 bis 6 Jahre 75 ml | Zahnpasta | 78 |
| CURAPROX Kids Zahnpasta Erdbeere ab 2 Jahren 60 ml | Zahnpasta | 73 |
| elmex Sensitive Professional Repair & Prevent Zahnpasta 75 ml | Zahnpasta | 63 |
| Oral-B PRO 3D White Clinical Intensive Whitening Zahnpasta 75 ml | Zahnpasta | 43 |
| Dontodent Mundspülung Junior Minze 500 ml | Mundspülung | 63 |
Andere Stoffe der Stufen 1 bis 3 aus demselben Bereich, jeweils mit Einstufung und Quelle auf der eigenen Seite.
Natriummonofluorphosphat (INCI: SODIUM MONOFLUOROPHOSPHATE) stufen wir als umstritten ein (Stufe 1 von 3). Er steckt in 5 von 49 Produkten im Bereich Zahnpasta und 1 von 35 Produkten im Bereich Mundspülung.
Natriummonofluorphosphat setzt im Mund Fluorid frei und wird zur Kariesvorbeugung eingesetzt (CosIng: Mundpflege, gegen Zahnbelag). Fachgesellschaften aus Kinder- und Zahnmedizin empfehlen seit 2021 einheitlich Zahnpasta mit 1000 ppm Fluorid für Kinder ab dem ersten Zahn, in reiskorngroßer und ab zwei Jahren erbsengroßer Menge (Berg et al. 2021). Diskutiert wird vor allem Zahnfluorose bei Kleinkindern, die Zahnpasta verschlucken; der SCCP sah bei 1000 bis 1500 ppm und bestimmungsgemäßem Gebrauch nur ein minimales Fluoroserisiko, solange Zahnpasta die einzige Fluoridquelle ist (SCCP/0882/05). Eine Monografie des US National Toxicology Program (2024) verbindet hohe Gesamtaufnahmen, etwa Trinkwasser mit mehr als 1,5 mg Fluorid je Liter, mit niedrigerem IQ bei Kindern; Zahnpasta hat sie nicht gesondert bewertet. Stufe 1 bildet hier die Kennzeichnungspflicht und die Höchstmenge der Verordnung ab (höchstens 0,15 Prozent Fluor, Pflichthinweis für Kinder bis 6 Jahre, VO (EG) 1223/2009 Anhang III); sie ist keine Empfehlung gegen fluoridhaltige Zahnpasta.
Die Stufe beschreibt die Quellenlage zum Stoff, nicht die Menge in einem bestimmten Produkt und nicht seine Wirkung auf dich. Sie ist keine Diagnose und kein Sicherheitsurteil.
Quelle: CosIng, 04.10.2026; EU, 04.04.2013; SCCS, 20.09.2005
In der EU in Mundpflegemitteln bis 0,15 Prozent Fluor (1500 ppm) zugelassen, auch in Mischung mit anderen Fluorverbindungen insgesamt höchstens 0,15 Prozent (VO 1223/2009 Anhang III Nr. 27). Pflichtangabe „Enthält Natriummonofluorphosphat“; bei Zahnpasta mit 0,1 bis 0,15 Prozent Fluor zusätzlich der Hinweis, Kinder bis sechs Jahre sollen eine erbsengroße Menge unter Aufsicht verwenden und bei weiterer Fluoridaufnahme Zahnarzt oder Arzt fragen, sofern das Produkt nicht als nur für Erwachsene gekennzeichnet ist.
Zugelassen heißt nicht automatisch ohne Bedenken: Viele Stoffe dürfen nur mit Höchstmengen oder Warnhinweisen verwendet werden. Umgekehrt ist ein umstrittener Stoff nicht verboten.
Auf der Zutatenliste steht Natriummonofluorphosphat als „SODIUM MONOFLUOROPHOSPHATE“, „Natriumfluorophosphat“, „MFP“ und „Sodium Mono_uorophosphate“. Bei Kosmetik gilt der INCI-Name, bei Lebensmitteln die Bezeichnung oder E-Nummer.
Maßgeblich ist immer die Zutatenliste auf deiner Packung. Hersteller ändern Rezepturen, und manche Produkte gibt es in mehreren Varianten.
Stufe 1 · umstritten: Es gibt eine Diskussion, eine Höchstmenge, einen Warnhinweis oder ein bekanntes Allergiepotenzial, aber keine Einstufung als bedenklich.
Im Score: minus 5 Punkte. Steht ein Stoff unter den ersten fünf Zutaten, zählt sein Abzug 1,5-fach. Alle vier Stufen erklärt das Stoff-Lexikon.
Quelle: Methodik, Formel 2.2
Nein. „Ohne Natriummonofluorphosphat“ heißt nur, dass der Stoff nicht auf der Zutatenliste steht. Über Wirkung, Verträglichkeit oder Qualität sagt das nichts.
Die Reihenfolge in den Listen folgt dem Score nach unserer offenen Formel. Er ordnet alle deklarierten Inhaltsstoffe ein, dazu Siegel und Rückrufe. Ein Produkt ohne diesen Stoff kann andere Stoffe enthalten, die wir als umstritten oder bedenklich einstufen.
Maßgeblich ist immer die Zutatenliste auf deiner Packung. Hersteller ändern Rezepturen, und manche Produkte gibt es in mehreren Varianten.
Wenn du eine Abweichung findest, schick uns ein Foto der Zutatenliste. Hinweise sind willkommen. Ob und wann wir einen Eintrag ändern, entscheiden wir nach eigener Einschätzung; einen Anspruch auf Prüfung oder Antwort gibt es nicht.
Eine Einstufung kann sich ändern, wenn eine neue Behördenbewertung erscheint, ein Verfahren abgeschlossen wird oder uns jemand eine Quelle meldet. Ein festes Intervall versprechen wir nicht.
Ändert sich eine Einstufung, ändern sich auch die Scores aller Produkte, die den Stoff enthalten. Das Datum der letzten Datenprüfung steht unten auf jeder Seite.
Finde ein Produkt ohne Natriummonofluorphosphat in deinem Bereich, schlag weitere Stoffe nach oder vergleiche zwei Produkte direkt.